Erhöhte Sicherheit

Android verbessert kontinuierlich seine Sicherheitsfunktionen und -angebote. In der linken Navigationsleiste finden Sie Listen der Verbesserungen nach Release.

Android 14

Jede Android-Version enthält Dutzende von Sicherheitsverbesserungen zum Schutz der Nutzer. Hier sind einige der wichtigsten Sicherheitsverbesserungen in Android 14:

  • Der in Android 10 eingeführte Hardware-gestützte AddressSanitizer (HWASan) ist ein Tool zur Erkennung von Arbeitsspeicherfehlern, das dem AddressSanitizer ähnelt. Android 14 bietet erhebliche Verbesserungen bei HWASan. Weitere Informationen dazu, wie damit verhindert wird, dass Fehler in Android-Releases eindringen, finden Sie unter HWAddressSanitizer.
  • In Android 14 enthält das Dialogfeld für die Laufzeitberechtigung des Systems ab Apps, die Standortdaten an Dritte weitergeben, einen anklickbaren Bereich, in dem die Datenweitergabepraktiken der App hervorgehoben werden. Dazu gehören Informationen dazu, warum eine App Daten an Dritte weitergeben kann.
  • In Android 12 wurde eine Option eingeführt, mit der die 2G-Unterstützung auf Modemebene deaktiviert werden kann. Dadurch werden Nutzer vor dem inhärenten Sicherheitsrisiko des veralteten 2G-Sicherheitsmodells geschützt. Da die Deaktivierung von 2G für Unternehmenskunden von entscheidender Bedeutung sein kann, wird diese Sicherheitsfunktion in Android 14 in Android Enterprise aktiviert. IT-Administratoren können damit die Möglichkeit eines verwalteten Geräts einschränken, auf eine 2G-Verbindung umzustellen.
  • Unterstützung für die Ablehnung von nicht verschlüsselten Mobilfunkverbindungen hinzugefügt, damit leitungsvermittelte Sprach- und SMS-Traffic immer verschlüsselt und vor passivem Abhören über die Luft geschützt ist. Weitere Informationen zum Programm von Android zur Verbesserung der Mobilfunkverbindung
  • Unterstützung für mehrere IMEIs hinzugefügt
  • Seit Android 14 ist AES-HCTR2 der bevorzugte Modus für die Verschlüsselung von Dateinamen auf Geräten mit beschleunigten Kryptografieanweisungen.
  • Mobilfunkverbindung
  • Dokumentation für das Android-Sicherheitscenter hinzugefügt
  • Wenn Ihre App auf Android 14 ausgerichtet ist und das dynamische Laden von Code (Dynamic Code Loading, DCL) verwendet, müssen alle dynamisch geladenen Dateien als schreibgeschützt gekennzeichnet sein. Andernfalls löst das System eine Ausnahme aus. Wir empfehlen, in Apps nach Möglichkeit keinen Code dynamisch zu laden, da dadurch das Risiko erheblich steigt, dass eine App durch Code-Injection oder Code-Manipulation manipuliert wird.

Weitere Informationen finden Sie in den vollständigen AOSP-Versionshinweisen und in der Liste der Funktionen und Änderungen für Android-Entwickler.

Android 13

Jede Android-Version enthält Dutzende von Sicherheitsverbesserungen zum Schutz der Nutzer. Hier sind einige der wichtigsten Sicherheitsverbesserungen in Android 13:

  • Mit Android 13 wird die Unterstützung für die Präsentation mehrerer Dokumente hinzugefügt. Mit dieser neuen Oberfläche für die Präsentationssitzung kann eine App eine Präsentation mit mehreren Dokumenten anzeigen, was mit der vorhandenen API nicht möglich ist. Weitere Informationen finden Sie unter Identitätsnachweis.
  • Unter Android 13 werden Intents, die von externen Apps stammen, nur dann an eine exportierte Komponente gesendet, wenn sie mit den angegebenen Intent-Filterelementen übereinstimmen.
  • Die Open Mobile API (OMAPI) ist eine Standard-API, die für die Kommunikation mit dem Secure Element eines Geräts verwendet wird. Vor Android 13 hatten nur Apps und Framework-Module Zugriff auf diese Schnittstelle. Durch die Umwandlung in eine anbieterunabhängige Schnittstelle können HAL-Module auch über den OMAPI-Dienst mit den sicheren Elementen kommunizieren. Weitere Informationen finden Sie unter OMAPI Vendor Stable Interface.
  • Seit Android 13-QPR werden freigegebene UIDs nicht mehr unterstützt. Für Nutzer von Android 13 oder höher muss die Zeile „android:sharedUserMaxSdkVersion="32"“ in das Manifest aufgenommen werden. Durch diesen Eintrag wird verhindert, dass neue Nutzer eine gemeinsame UID erhalten. Weitere Informationen zu UIDs finden Sie unter App-Signatur.
  • In Android 13 wurde die Unterstützung für symmetrische kryptografische Keystore-Primitive wie AES (Advanced Encryption Standard), HMAC (Keyed-Hash Message Authentication Code) und asymmetrische kryptografische Algorithmen (einschließlich elliptischer Kurven, RSA2048, RSA4096 und Curve 25519) hinzugefügt.
  • Android 13 (API-Level 33) und höher unterstützt eine Laufzeitberechtigung für das Senden von nicht ausgenommenen Benachrichtigungen von einer App. So können Nutzer festlegen, welche Berechtigungsbenachrichtigungen sie sehen.
  • Es wurde eine Aufforderung für die einmalige Verwendung hinzugefügt, wenn Apps Zugriff auf alle Geräteprotokolle anfordern. Nutzer können den Zugriff erlauben oder verweigern.
  • das Android Virtualization Framework (AVF) eingeführt, das verschiedene Hypervisoren in einem Framework mit standardisierten APIs zusammenführt. Sie bietet sichere und private Ausführungsumgebungen für die Ausführung von Arbeitslasten, die durch einen Hypervisor isoliert sind.
  • Einführung des APK-Signaturschemas Version 3.1 Bei allen neuen Schlüsselrotationen, bei denen apksigner verwendet wird, wird standardmäßig das Signaturschema Version 3.1 verwendet, um die Rotation auf Android 13 und höher auszurichten.

Weitere Informationen finden Sie in den vollständigen AOSP-Versionshinweisen und in der Liste der Funktionen und Änderungen für Android-Entwickler.

Android 12

Every Android release includes dozens of security enhancements to protect users. Here are some of the major security enhancements available in Android 12:

  • Android 12 introduces the BiometricManager.Strings API, which provides localized strings for apps that use BiometricPrompt for authentication. These strings are intended to be device-aware and provide more specificity about which authentication types might be used. Android 12 also includes support for under-display fingerprint sensors
  • Support added for under-display fingerprint sensors
  • Introduction of the Fingerprint Android Interface Definition Language (AIDL)
  • Support for new Face AIDL
  • Introduction of Rust as a language for platform development
  • The option for users to grant access only to their approximate location added
  • Added Privacy indicators on the status bar when an app is using the camera or microphone
  • Android's Private Compute Core (PCC)
  • Added an option to disable 2G support

Android 11

Jede Android-Version enthält Dutzende von Sicherheitsverbesserungen zum Schutz der Nutzer. Eine Liste der wichtigsten Sicherheitsverbesserungen in Android 11 finden Sie in den Versionshinweisen zu Android.

Android 10

Jede Android-Version enthält Dutzende von Sicherheitsverbesserungen zum Schutz der Nutzer. Android 10 bietet mehrere Verbesserungen bei Sicherheit und Datenschutz. Eine vollständige Liste der Änderungen in Android 10 finden Sie in den Versionshinweisen zu Android 10.

Sicherheit

BoundsSanitizer

In Android 10 wird BoundsSanitizer (BoundSan) in Bluetooth und Codecs bereitgestellt. BoundSan verwendet den Bounds Sanitizer von UBSan. Diese Abhilfemaßnahme ist auf Modulebene aktiviert. Sie trägt dazu bei, wichtige Komponenten von Android zu schützen, und sollte nicht deaktiviert werden. BoundSan ist in den folgenden Codecs aktiviert:

  • libFLAC
  • libavcdec
  • libavcenc
  • libhevcdec
  • libmpeg2
  • libopus
  • libvpx
  • libspeexresampler
  • libvorbisidec
  • libaac
  • libxaac

Nur-Ausführungsspeicher

Standardmäßig sind ausführbare Codeabschnitte für AArch64-Systembinärdateien als „Nur ausführen“ (nicht lesbar) gekennzeichnet, um Just-in-Time-Code-Wiederverwendungsangriffe zu erschweren. Code, der Daten und Code kombiniert, und Code, der diese Abschnitte absichtlich prüft (ohne die Speichersegmente zuerst als lesbar neu zuzuordnen), funktioniert nicht mehr. Apps mit dem Ziel-SDK Android 10 (API-Level 29 oder höher) sind betroffen, wenn die App versucht, Codeabschnitte von Systembibliotheken mit aktiviertem Nur-Ausführungsspeicher (XOM) im Arbeitsspeicher zu lesen, ohne den Abschnitt zuvor als lesbar zu kennzeichnen.

Erweiterter Zugriff

Trust Agents, der zugrunde liegende Mechanismus, der von Drittanbieter-Authentifizierungsmechanismen wie Smart Lock verwendet wird, kann die Entsperrung nur unter Android 10 verlängern. Trust Agents können gesperrte Geräte nicht mehr entsperren und ein Gerät nur noch maximal vier Stunden lang entsperrt halten.

Gesichtserkennung

Mit der Gesichtserkennung können Nutzer ihr Gerät entsperren, indem sie einfach in die Kamera schauen. Android 10 unterstützt einen neuen Stapel für die Gesichtserkennung, mit dem Kameraframes sicher verarbeitet werden können. So werden Sicherheit und Datenschutz bei der Gesichtserkennung auf unterstützter Hardware gewährleistet. Android 10 bietet außerdem eine einfache Möglichkeit für sicherheitskonforme Implementierungen, die App-Integration für Transaktionen wie Onlinebanking oder andere Dienste zu ermöglichen.

Bereinigung von Ganzzahlüberläufen

In Android 10 wird die Integer Overflow Sanitization (IntSan) in Software-Codecs aktiviert. Die Wiedergabeleistung muss für alle Codecs akzeptabel sein, die von der Hardware des Geräts nicht unterstützt werden. IntSan ist in den folgenden Codecs aktiviert:

  • libFLAC
  • libavcdec
  • libavcenc
  • libhevcdec
  • libmpeg2
  • libopus
  • libvpx
  • libspeexresampler
  • libvorbisidec

Modulare Systemkomponenten

Android 10 modularisiert einige Android-Systemkomponenten und ermöglicht deren Aktualisierung außerhalb des normalen Android-Releasezyklus. Beispiele für Module:

OEMCrypto

Android 10 verwendet die OEMCrypto API-Version 15.

Scudo

Scudo ist ein dynamischer Speicherallokator im Nutzermodus, der für eine bessere Resilienz gegenüber heapbezogenen Sicherheitslücken entwickelt wurde. Es bietet die standardmäßigen C- und C++-Primitive zur Allokation und Deallokation.

ShadowCallStack

ShadowCallStack (SCS) ist ein LLVM-Instrumentierungsmodus, der vor Überschreibungen der Rückgabeadresse (z. B. Stack-Buffer-Overflows) schützt. Dazu wird die Rückgabeadresse einer Funktion in einer separat zugewiesenen ShadowCallStack-Instanz im Prolog der Funktion nicht untergeordneten Funktionen gespeichert und die Rückgabeadresse aus der ShadowCallStack-Instanz im Epilog der Funktion geladen.

WPA3 und Wi‑Fi Enhanced Open

Android 10 unterstützt die Sicherheitsstandards „Wi‑Fi Protected Access 3“ (WPA3) und „Wi‑Fi Enhanced Open“, um den Datenschutz zu verbessern und die Robustheit gegenüber bekannten Angriffen zu erhöhen.

Datenschutz

App-Zugriff bei Ausrichtung auf Android 9 oder niedriger

Wenn Ihre App auf Android 10 oder höher ausgeführt wird, aber auf Android 9 (API-Level 28) oder niedriger ausgerichtet ist, gilt auf der Plattform Folgendes:

  • Wenn Ihre App ein <uses-permission>-Element für ACCESS_FINE_LOCATION oder ACCESS_COARSE_LOCATION deklariert, fügt das System während der Installation automatisch ein <uses-permission>-Element für ACCESS_BACKGROUND_LOCATION hinzu.
  • Wenn Ihre App entweder ACCESS_FINE_LOCATION oder ACCESS_COARSE_LOCATION anfordert, fügt das System der Anfrage automatisch ACCESS_BACKGROUND_LOCATION hinzu.

Einschränkungen für die Hintergrundaktivität

Ab Android 10 gelten Einschränkungen für das Starten von Aktivitäten im Hintergrund. Durch diese Verhaltensänderung werden Unterbrechungen für Nutzer minimiert und sie haben mehr Kontrolle darüber, was auf ihrem Bildschirm angezeigt wird. Solange Ihre App Aktivitäten als direkte Folge einer Nutzerinteraktion startet, sind diese Einschränkungen für Ihre App höchstwahrscheinlich nicht relevant.
Weitere Informationen zur empfohlenen Alternative zum Starten von Aktivitäten im Hintergrund finden Sie in der Anleitung zum Benachrichtigen von Nutzern über zeitkritische Ereignisse in Ihrer App.

Kamerametadaten

Unter Android 10 werden die Informationen, die standardmäßig von der getCameraCharacteristics()-Methode zurückgegeben werden, geändert. Insbesondere muss Ihre App die Berechtigung CAMERA haben, um auf potenziell gerätespezifische Metadaten zuzugreifen, die im Rückgabewert dieser Methode enthalten sind.
Weitere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie im Abschnitt zu Kamerafeldern, für die eine Berechtigung erforderlich ist.

Zwischenablagedaten

Sofern Ihre App nicht der standardmäßige Eingabemethoden-Editor (IME) oder die App ist, die derzeit den Fokus hat, kann sie unter Android 10 oder höher nicht auf Zwischenablagedaten zugreifen.

Gerätestandort

Unter Android 10 wird die Berechtigung ACCESS_BACKGROUND_LOCATION eingeführt, um Nutzern mehr Kontrolle über den Zugriff einer App auf Standortinformationen zu geben.
Im Gegensatz zu den Berechtigungen ACCESS_FINE_LOCATION und ACCESS_COARSE_LOCATION wirkt sich die Berechtigung ACCESS_BACKGROUND_LOCATION nur auf den Zugriff einer App auf den Standort aus, wenn sie im Hintergrund ausgeführt wird. Eine App gilt als App, die im Hintergrund auf die Standortermittlung zugreift, es sei denn, eine der folgenden Bedingungen ist erfüllt:

Externer Speicher

Standardmäßig erhalten Apps, die auf Android 10 und höher ausgerichtet sind, einen eingeschränkten Zugriff auf den externen Speicher oder einen eingeschränkten Speicher. Solche Apps können die folgenden Dateitypen auf einem externen Speichergerät sehen, ohne dass sie speicherbezogene Nutzerberechtigungen anfordern müssen:

  • Dateien im app-spezifischen Verzeichnis, auf die über getExternalFilesDir() zugegriffen wird.
  • Fotos, Videos und Audioclips, die die App aus dem Media-Shop erstellt hat.

Weitere Informationen zum Speicherplatz mit begrenztem Zugriff sowie zum Freigeben, Zugreifen und Ändern von Dateien, die auf externen Speichergeräten gespeichert sind, finden Sie in den Anleitungen zum Verwalten von Dateien im externen Speicher und zum Zugriff auf und Ändern von Mediendateien.

Zufallsgenerierung von MAC-Adressen

Auf Geräten mit Android 10 oder höher überträgt das System standardmäßig zufällige MAC-Adressen.
Wenn Ihre App einen Unternehmensnutzungsfall abdeckt, bietet die Plattform APIs für verschiedene Vorgänge im Zusammenhang mit MAC-Adressen:

  • Zufällige MAC-Adresse abrufen: Geräteeigentümer-Apps und Profilinhaber-Apps können die zufällige MAC-Adresse abrufen, die einem bestimmten Netzwerk zugewiesen ist, indem sie getRandomizedMacAddress() aufrufen.
  • Aktuelle MAC-Adresse des Herstellers abrufen:Geräteeigentümer-Apps können die tatsächliche Hardware-MAC-Adresse eines Geräts abrufen, indem sie getWifiMacAddress() aufrufen. Diese Methode eignet sich zum Nachverfolgen von Geräteflotten.

Nicht rücksetzbare Geräte-IDs

Ab Android 10 benötigen Apps die Berechtigung READ_PRIVILEGED_PHONE_STATE, um auf die nicht zurücksetzbaren IDs des Geräts zuzugreifen, einschließlich IMEI und Seriennummer.

Wenn Ihre App nicht über die Berechtigung verfügt und Sie trotzdem Informationen zu nicht zurücksetzbaren IDs anfordern, hängt die Antwort der Plattform von der Ziel-SDK-Version ab:

  • Wenn Ihre App auf Android 10 oder höher ausgerichtet ist, tritt eine SecurityException auf.
  • Wenn Ihre App auf Android 9 (API-Level 28) oder niedriger ausgerichtet ist, gibt die Methode null oder Platzhalterdaten zurück, wenn die App die Berechtigung READ_PHONE_STATE hat. Andernfalls tritt eine SecurityException auf.

Erkennung körperlicher Aktivitäten

In Android 10 wird die android.permission.ACTIVITY_RECOGNITION-Laufzeitberechtigung für Apps eingeführt, die die Schrittzahl des Nutzers erfassen oder seine körperlichen Aktivitäten klassifizieren müssen, z. B. Gehen, Radfahren oder Bewegung in einem Fahrzeug. So können Nutzer sehen, wie Gerätesensordaten in den Einstellungen verwendet werden.
Einige Bibliotheken in den Google Play-Diensten, z. B. die Activity Recognition API und die Google Fit API, liefern nur dann Ergebnisse, wenn der Nutzer Ihrer App diese Berechtigung erteilt hat.
Die einzigen integrierten Sensoren auf dem Gerät, für die Sie diese Berechtigung erklären müssen, sind der Schrittzähler und der Schrittmesser.
Wenn Ihre App auf Android 9 (API-Level 28) oder niedriger ausgerichtet ist, gewährt das System Ihrer App bei Bedarf automatisch die Berechtigung android.permission.ACTIVITY_RECOGNITION, sofern Ihre App alle folgenden Bedingungen erfüllt:

  • Die Manifestdatei enthält die Berechtigung com.google.android.gms.permission.ACTIVITY_RECOGNITION.
  • Die Manifestdatei enthält nicht die Berechtigung android.permission.ACTIVITY_RECOGNITION.

Wenn das System die Berechtigung android.permission.ACTIVITY_RECOGNITION automatisch gewährt, behält Ihre App die Berechtigung, nachdem Sie sie so aktualisiert haben, dass sie auf Android 10 ausgerichtet ist. Der Nutzer kann diese Berechtigung jedoch jederzeit in den Systemeinstellungen widerrufen.

Einschränkungen für das /proc/net-Dateisystem

Auf Geräten mit Android 10 oder höher können Apps nicht auf /proc/net zugreifen, das Informationen zum Netzwerkstatus eines Geräts enthält. Apps, die Zugriff auf diese Informationen benötigen, z. B. VPNs, sollten die Klasse NetworkStatsManager oder ConnectivityManager verwenden.

Berechtigungsgruppen wurden aus der Benutzeroberfläche entfernt

Ab Android 10 können Apps nicht mehr aufrufen, wie Berechtigungen in der Benutzeroberfläche gruppiert sind.

Entfernung der Kontaktaffinität

Ab Android 10 werden auf der Plattform keine Informationen zur Affinität von Kontakten mehr erfasst. Wenn Ihre App also eine Suche in den Kontakten des Nutzers durchführt, werden die Ergebnisse nicht nach Häufigkeit der Interaktion sortiert.
Der Leitfaden zu ContactsProvider enthält eine Benachrichtigung, in der die Felder und Methoden beschrieben werden, die auf allen Geräten ab Android 10 nicht mehr unterstützt werden.

Eingeschränkter Zugriff auf Bildschirminhalte

Zum Schutz des Bildschirminhalts von Nutzern verhindert Android 10 den unbemerkten Zugriff auf den Bildschirminhalt des Geräts, indem der Umfang der Berechtigungen READ_FRAME_BUFFER, CAPTURE_VIDEO_OUTPUT und CAPTURE_SECURE_VIDEO_OUTPUT geändert wird. Seit Android 10 sind diese Berechtigungen nur noch mit Signaturzugriff möglich.
Apps, die auf den Bildschirminhalt des Geräts zugreifen müssen, sollten die MediaProjection API verwenden. Dabei wird dem Nutzer eine Aufforderung zur Einwilligung angezeigt.

Seriennummer des USB-Geräts

Wenn Ihre App auf Android 10 oder höher ausgerichtet ist, kann sie die Seriennummer erst lesen, wenn der Nutzer Ihrer App die Berechtigung zum Zugriff auf das USB-Gerät oder das Zubehör erteilt hat.
Weitere Informationen zur Arbeit mit USB-Geräten finden Sie in der Anleitung zum Konfigurieren von USB-Hosts.

WLAN

In Apps, die auf Android 10 oder höher ausgerichtet sind, kann WLAN nicht aktiviert oder deaktiviert werden. Die Methode WifiManager.setWifiEnabled() gibt immer false zurück.
Wenn Sie Nutzer auffordern möchten, WLAN zu aktivieren und zu deaktivieren, verwenden Sie ein Steuerfeld.

Einschränkungen für den direkten Zugriff auf konfigurierte WLANs

Zum Schutz des Datenschutzes ist die manuelle Konfiguration der Liste der WLANs auf System-Apps und Geräterichtliniencontroller (DPCs) beschränkt. Ein bestimmter DPC kann entweder der Geräteeigentümer oder der Profilinhaber sein.
Wenn Ihre App auf Android 10 oder höher ausgerichtet ist und keine System-App oder DPC ist, geben die folgenden Methoden keine nützlichen Daten zurück:

Android 9

Jede Android-Version enthält Dutzende von Sicherheitsverbesserungen zum Schutz der Nutzer. Eine Liste der wichtigsten Sicherheitsverbesserungen in Android 9 finden Sie in den Versionshinweisen zu Android.

Android 8

Jede Android-Version enthält Dutzende von Sicherheitsverbesserungen zum Schutz der Nutzer. Hier sind einige der wichtigsten Sicherheitsverbesserungen in Android 8.0:

  • Verschlüsselung Unterstützung für das Entfernen von Schlüsseln im Arbeitsprofil hinzugefügt
  • Verifizierter Bootmodus Android Verified Boot (AVB) wurde hinzugefügt. Verifizierter Boot-Code, der Rollback-Schutz für die Verwendung in Bootloadern unterstützt, wurde AOSP hinzugefügt. Wir empfehlen die Unterstützung des Bootloaders für den Rollback-Schutz des HLOS. Wir empfehlen, dass Bootloader nur durch physische Interaktion des Nutzers mit dem Gerät entsperrt werden können.
  • Sperrbildschirm Unterstützung für die Verwendung manipulationssicherer Hardware zur Bestätigung von Anmeldedaten für den Sperrbildschirm hinzugefügt
  • KeyStore. Erforderliche Schlüsselattestierung für alle Geräte, die mit Android 8.0 oder höher ausgeliefert werden. Unterstützung für die ID-Attestierung hinzugefügt, um die Zero-Touch-Registrierung zu verbessern.
  • Sandbox-Technologie. Viele Komponenten werden strenger in einer Sandbox ausgeführt, da die Standardschnittstelle von Project Treble zwischen Framework und gerätespezifischen Komponenten verwendet wird. Wir haben Seccomp-Filter auf alle nicht vertrauenswürdigen Apps angewendet, um die Angriffsfläche des Kernels zu verringern. WebView wird jetzt in einem isolierten Prozess ausgeführt, der nur sehr eingeschränkten Zugriff auf das restliche System hat.
  • Kernel-Härtung Erweiterter Usercopy, PAN-Emulation, schreibgeschützt nach der Initialisierung und KASLR wurden implementiert.
  • Userspace-Härtung CFI für den Media-Stack implementiert. App-Overlays können keine systemkritischen Fenster mehr verdecken und Nutzer haben die Möglichkeit, sie zu schließen.
  • Streaming-Betriebssystemupdate Aktualisierungen auf Geräten aktiviert, auf denen nur noch wenig Speicherplatz verfügbar ist
  • Unbekannte Apps installieren Nutzer müssen die Berechtigung erteilen, Apps aus einer Quelle zu installieren, die kein App-Shop eines Anbieters ist.
  • Datenschutz Die Android-ID (SSAID) hat für jede App und jeden Nutzer auf dem Gerät einen anderen Wert. Bei Webbrowser-Apps gibt die Widevine-Client-ID für jeden App-Paketnamen und Web-Ursprung einen anderen Wert zurück. net.hostname ist jetzt leer und der DHCP-Client sendet keinen Hostnamen mehr. android.os.Build.SERIAL wurde durch die Build.SERIAL API ersetzt, die durch eine vom Nutzer gesteuerte Berechtigung geschützt ist. Verbesserte MAC-Adress-Randomisierung bei einigen Chipsätzen.

Android 7

Every Android release includes dozens of security enhancements to protect users. Here are some of the major security enhancements available in Android 7.0:

  • File-based encryption. Encrypting at the file level, instead of encrypting the entire storage area as a single unit, better isolates and protects individual users and profiles (such as personal and work) on a device.
  • Direct Boot. Enabled by file-based encryption, Direct Boot allows certain apps such as alarm clock and accessibility features to run when device is powered on but not unlocked.
  • Verified Boot. Verified Boot is now strictly enforced to prevent compromised devices from booting; it supports error correction to improve reliability against non-malicious data corruption.
  • SELinux. Updated SELinux configuration and increased seccomp coverage further locks down the Application Sandbox and reduces attack surface.
  • Library load-order randomization and improved ASLR. Increased randomness makes some code-reuse attacks less reliable.
  • Kernel hardening. Added additional memory protection for newer kernels by marking portions of kernel memory as read-only, restricting kernel access to userspace addresses and further reducing the existing attack surface.
  • APK signature scheme v2. Introduced a whole-file signature scheme that improves verification speed and strengthens integrity guarantees.
  • Trusted CA store. To make it easier for apps to control access to their secure network traffic, user-installed certificate authorities and those installed through Device Admin APIs are no longer trusted by default for apps targeting API Level 24+. Additionally, all new Android devices must ship with the same trusted CA store.
  • Network Security Config. Configure network security and TLS through a declarative configuration file.

Android 6

Every Android release includes dozens of security enhancements to protect users. Here are some of the major security enhancements available in Android 6.0:

  • Runtime Permissions. Apps request permissions at runtime instead of being granted at App install time. Users can toggle permissions on and off for both M and pre-M apps.
  • Verified Boot. A set of cryptographic checks of system software are conducted prior to execution to ensure the phone is healthy from the bootloader all the way up to the operating system.
  • Hardware-Isolated Security. New Hardware Abstraction Layer (HAL) used by Fingerprint API, Lockscreen, Device Encryption, and Client Certificates to protect keys against kernel compromise and/or local physical attacks
  • Fingerprints. Devices can now be unlocked with just a touch. Developers can also take advantage of new APIs to use fingerprints to lock and unlock encryption keys.
  • SD Card Adoption. Removable media can be adopted to a device and expand available storage for app local data, photos, videos, etc., but still be protected by block-level encryption.
  • Clear Text Traffic. Developers can use a new StrictMode to make sure their app doesn't use cleartext.
  • System Hardening. Hardening of the system via policies enforced by SELinux. This offers better isolation between users, IOCTL filtering, reduce threat of exposed services, further tightening of SELinux domains, and extremely limited /proc access.
  • USB Access Control: Users must confirm to allow USB access to files, storage, or other functionality on the phone. Default is now charge only with access to storage requiring explicit approval from the user.

Android 5

5

Jede Android-Version enthält Dutzende von Sicherheitsverbesserungen zum Schutz der Nutzer. Hier sind einige der wichtigsten Sicherheitsverbesserungen in Android 5.0:

  • Sie sind standardmäßig verschlüsselt. Auf Geräten, die mit L ausgeliefert werden, ist die Datenträgervollverschlüsselung standardmäßig aktiviert, um den Schutz von Daten auf verlorenen oder gestohlenen Geräten zu verbessern. Geräte, die auf L aktualisiert werden, können unter Einstellungen > Sicherheit verschlüsselt werden .
  • Verbesserte Datenträgervollverschlüsselung Das Nutzerpasswort wird mit scrypt vor Brute-Force-Angriffen geschützt. Sofern verfügbar, ist der Schlüssel an den Hardware-Schlüsselspeicher gebunden, um Off-Device-Angriffe zu verhindern. Wie immer werden das geheime Passwort für die Android-Displaysperre und der Verschlüsselungsschlüssel des Geräts nicht vom Gerät gesendet oder für eine App freigegeben.
  • Die Android-Sandbox wird durch SELinux verstärkt. Für Android ist jetzt SELinux im Erzwingungsmodus für alle Domains erforderlich. SELinux ist ein MAC-System (Mandatory Access Control) im Linux-Kernel, das das bestehende Sicherheitsmodell für die bedarfsgesteuerte Zugriffssteuerung (Discretionary Access Control, DAC) ergänzt. Diese neue Ebene bietet zusätzlichen Schutz vor potenziellen Sicherheitslücken.
  • Smart Lock Android enthält jetzt Trustlets, die mehr Flexibilität beim Entsperren von Geräten bieten. So können Geräte beispielsweise automatisch entsperrt werden, wenn sie sich in der Nähe eines anderen vertrauenswürdigen Geräts befinden (über NFC oder Bluetooth) oder von einer Person mit einem vertrauenswürdigen Gesicht verwendet werden.
  • Mehrere Nutzer, eingeschränkte Profile und Gastmodi für Smartphones und Tablets Android unterstützt jetzt mehrere Nutzer auf Smartphones und bietet einen Gastmodus, mit dem Sie anderen Nutzern einfachen temporären Zugriff auf Ihr Gerät gewähren können, ohne ihnen Zugriff auf Ihre Daten und Apps zu gewähren.
  • Updates für WebView ohne OTA WebView kann jetzt unabhängig vom Framework und ohne System-OTA aktualisiert werden. So können potenzielle Sicherheitsprobleme in WebView schneller behoben werden.
  • Aktualisierte Kryptografie für HTTPS und TLS/SSL TLSv1.2 und TLSv1.1 sind jetzt aktiviert, Forward Secrecy wird jetzt bevorzugt, AES-GCM ist jetzt aktiviert und schwache Chiffrensammlungen (MD5, 3DES und Export-Chiffrensammlungen) sind jetzt deaktiviert. Weitere Informationen finden Sie unter https://developer.android.com/reference/javax/net/ssl/SSLSocket.html.
  • Unterstützung für nicht PIE-Linker entfernt Android erfordert jetzt, dass alle dynamisch verknüpften ausführbaren Dateien PIE (Position Independent Executables) unterstützen. Dadurch wird die Address Space Layout Randomization (ASLR)-Implementierung von Android verbessert.
  • Verbesserungen bei FORTIFY_SOURCE Die folgenden libc-Funktionen implementieren jetzt FORTIFY_SOURCE-Schutzmaßnahmen: stpcpy(), stpncpy(), read(), recvfrom(), FD_CLR(), FD_SET() und FD_ISSET(). Dies bietet Schutz vor Sicherheitslücken, die durch Beschädigung des Arbeitsspeichers durch diese Funktionen entstehen.
  • Behebung von Sicherheitsproblemen Android 5.0 enthält außerdem Fehlerkorrekturen für Android-spezifische Sicherheitslücken. Informationen zu diesen Sicherheitslücken wurden den Mitgliedern der Open Handset Alliance zur Verfügung gestellt. Korrekturen sind im Android Open Source Project verfügbar. Um die Sicherheit zu verbessern, enthalten einige Geräte mit älteren Android-Versionen möglicherweise auch diese Fehlerkorrekturen.

Android 4 und niedriger

Every Android release includes dozens of security enhancements to protect users. The following are some of the security enhancements available in Android 4.4:

  • Android sandbox reinforced with SELinux. Android now uses SELinux in enforcing mode. SELinux is a mandatory access control (MAC) system in the Linux kernel used to augment the existing discretionary access control (DAC) based security model. This provides additional protection against potential security vulnerabilities.
  • Per User VPN. On multi-user devices, VPNs are now applied per user. This can allow a user to route all network traffic through a VPN without affecting other users on the device.
  • ECDSA Provider support in AndroidKeyStore. Android now has a keystore provider that allows use of ECDSA and DSA algorithms.
  • Device Monitoring Warnings. Android provides users with a warning if any certificate has been added to the device certificate store that could allow monitoring of encrypted network traffic.
  • FORTIFY_SOURCE. Android now supports FORTIFY_SOURCE level 2, and all code is compiled with these protections. FORTIFY_SOURCE has been enhanced to work with clang.
  • Certificate Pinning. Android 4.4 detects and prevents the use of fraudulent Google certificates used in secure SSL/TLS communications.
  • Security Fixes. Android 4.4 also includes fixes for Android-specific vulnerabilities. Information about these vulnerabilities has been provided to Open Handset Alliance members and fixes are available in Android Open Source Project. To improve security, some devices with earlier versions of Android may also include these fixes.

Every Android release includes dozens of security enhancements to protect users. The following are some of the security enhancements available in Android 4.3:

  • Android sandbox reinforced with SELinux. This release strengthens the Android sandbox using the SELinux mandatory access control system (MAC) in the Linux kernel. SELinux reinforcement is invisible to users and developers, and adds robustness to the existing Android security model while maintaining compatibility with existing apps. To ensure continued compatibility this release allows the use of SELinux in a permissive mode. This mode logs any policy violations, but will not break apps or affect system behavior.
  • No setuid or setgid programs. Added support for filesystem capabilities to Android system files and removed all setuid or setgid programs. This reduces root attack surface and the likelihood of potential security vulnerabilities.
  • ADB authentication. Starting in Android 4.2.2, connections to ADB are authenticated with an RSA keypair. This prevents unauthorized use of ADB where the attacker has physical access to a device.
  • Restrict Setuid from Android Apps. The /system partition is now mounted nosuid for zygote-spawned processes, preventing Android apps from executing setuid programs. This reduces root attack surface and the likelihood of potential security vulnerabilities.
  • Capability bounding. Android zygote and ADB now use prctl(PR_CAPBSET_DROP) to drop unnecessary capabilities prior to executing apps. This prevents Android apps and apps launched from the shell from acquiring privileged capabilities.
  • AndroidKeyStore Provider. Android now has a keystore provider that allows apps to create exclusive use keys. This provides apps with an API to create or store private keys that cannot be used by other apps.
  • KeyChain isBoundKeyAlgorithm. Keychain API now provides a method (isBoundKeyType) that allows apps to confirm that system-wide keys are bound to a hardware root of trust for the device. This provides a place to create or store private keys that can't be exported off the device, even in the event of a root compromise.
  • NO_NEW_PRIVS. Android zygote now uses prctl(PR_SET_NO_NEW_PRIVS) to block addition of new privileges prior to execution app code. This prevents Android apps from performing operations that can elevate privileges through execve. (This requires Linux kernel version 3.5 or greater).
  • FORTIFY_SOURCE enhancements. Enabled FORTIFY_SOURCE on Android x86 and MIPS and fortified strchr(), strrchr(), strlen(), and umask() calls. This can detect potential memory corruption vulnerabilities or unterminated string constants.
  • Relocation protections. Enabled read only relocations (relro) for statically linked executables and removed all text relocations in Android code. This provides defense in depth against potential memory corruption vulnerabilities.
  • Improved EntropyMixer. EntropyMixer now writes entropy at shutdown or reboot, in addition to periodic mixing. This allows retention of all entropy generated while devices are powered on, and is especially useful for devices that are rebooted immediately after provisioning.
  • Security fixes. Android 4.3 also includes fixes for Android-specific vulnerabilities. Information about these vulnerabilities has been provided to Open Handset Alliance members and fixes are available in Android Open Source Project. To improve security, some devices with earlier versions of Android may also include these fixes.

Android bietet ein mehrstufiges Sicherheitsmodell, das im Überblick über die Sicherheit bei Android beschrieben wird. Jedes Android-Update enthält Dutzende von Sicherheitsverbesserungen zum Schutz der Nutzer. Im Folgenden finden Sie einige der Sicherheitsverbesserungen, die in Android 4.2 eingeführt wurden:

  • App-Überprüfung:Nutzer können die Funktion „Apps überprüfen“ aktivieren und Apps vor der Installation von einem App-Überprüfer prüfen lassen. Die App-Überprüfung kann Nutzer warnen, wenn sie versuchen, eine schädliche App zu installieren. Wenn eine App besonders schädlich ist, kann die Installation blockiert werden.
  • Mehr Kontrolle über Premium-SMS:Android zeigt eine Benachrichtigung an, wenn eine App versucht, eine SMS an eine Kurzwahlnummer zu senden, für die Premiumdienste verwendet werden, die zusätzliche Kosten verursachen können. Der Nutzer kann festlegen, ob die App die Nachricht senden darf oder nicht.
  • Durchgehend aktives VPN:Das VPN kann so konfiguriert werden, dass Apps erst dann auf das Netzwerk zugreifen können, wenn eine VPN-Verbindung hergestellt wurde. So wird verhindert, dass Apps Daten über andere Netzwerke senden.
  • Zertifizierungs-Pinning:Die Android-Kernbibliotheken unterstützen jetzt die Zertifizierungs-Pinning-Funktion. Für angepinnte Domains wird ein Zertifikatsüberprüfungsfehler ausgegeben, wenn das Zertifikat nicht mit einer Reihe erwarteter Zertifikate verknüpft ist. So wird ein möglicher Manipulationsversuch von Zertifizierungsstellen verhindert.
  • Verbesserte Darstellung von Android-Berechtigungen:Berechtigungen sind in Gruppen organisiert, die für Nutzer leichter verständlich sind. Während der Überprüfung der Berechtigungen kann der Nutzer auf die Berechtigung klicken, um detailliertere Informationen zu erhalten.
  • installd-Härtung:Der installd-Daemon wird nicht als Root-Nutzer ausgeführt, wodurch die potenzielle Angriffsfläche für die Ausweitung von Root-Berechtigungen reduziert wird.
  • Init-Script-Härtung:Bei Init-Scripts werden jetzt O_NOFOLLOW-Semantiken angewendet, um Symlink-bezogene Angriffe zu verhindern.
  • FORTIFY_SOURCE:Android unterstützt jetzt FORTIFY_SOURCE. Dies wird von Systembibliotheken und ‑anwendungen verwendet, um Speicherbeschädigungen zu verhindern.
  • Standardkonfiguration für Contentanbieter:Bei Apps, die auf API-Ebene 17 ausgerichtet sind, ist export für jeden Contentanbieter standardmäßig auf false festgelegt. Dadurch wird die Standardangriffsfläche für Apps reduziert.
  • Kryptografie:Die Standardimplementierungen von SecureRandom und Cipher.RSA wurden so geändert, dass OpenSSL verwendet wird. SSL-Socket-Unterstützung für TLSv1.1 und TLSv1.2 mit OpenSSL 1.0.1 hinzugefügt
  • Sicherheitsfehlerbehebungen:Zu den aktualisierten Open-Source-Bibliotheken mit Sicherheitsfehlerbehebungen gehören WebKit, libpng, OpenSSL und LibXML. Android 4.2 enthält außerdem Fehlerkorrekturen für Android-spezifische Sicherheitslücken. Informationen zu diesen Sicherheitslücken wurden den Mitgliedern der Open Handset Alliance zur Verfügung gestellt. Korrekturen sind im Android Open Source Project verfügbar. Um die Sicherheit zu verbessern, enthalten einige Geräte mit älteren Android-Versionen möglicherweise auch diese Fehlerkorrekturen.

Android provides a multi-layered security model described in the Android Security Overview. Each update to Android includes dozens of security enhancements to protect users. The following are some of the security enhancements introduced in Android versions 1.5 through 4.1:

Android 1.5
  • ProPolice to prevent stack buffer overruns (-fstack-protector)
  • safe_iop to reduce integer overflows
  • Extensions to OpenBSD dlmalloc to prevent double free() vulnerabilities and to prevent chunk consolidation attacks. Chunk consolidation attacks are a common way to exploit heap corruption.
  • OpenBSD calloc to prevent integer overflows during memory allocation
Android 2.3
  • Format string vulnerability protections (-Wformat-security -Werror=format-security)
  • Hardware-based No eXecute (NX) to prevent code execution on the stack and heap
  • Linux mmap_min_addr to mitigate null pointer dereference privilege escalation (further enhanced in Android 4.1)
Android 4.0
Address Space Layout Randomization (ASLR) to randomize key locations in memory
Android 4.1
  • PIE (Position Independent Executable) support
  • Read-only relocations / immediate binding (-Wl,-z,relro -Wl,-z,now)
  • dmesg_restrict enabled (avoid leaking kernel addresses)
  • kptr_restrict enabled (avoid leaking kernel addresses)