Android 2.3-Kompatibilitätsdefinition

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Ressourcen
3. Software
4. Kompatibilität der Anwendungsverpackung
5. Multimedia-Kompatibilität
6. Kompatibilität mit Entwicklertools
7. Hardwarekompatibilität
7.1. Anzeige und Grafik
7.2. Eingabegeräte
7.3. Sensoren
7.4. Datenkonnektivität
7.5. Kameras
7.6. Gedächtnis und Speicherung
7.7. USB
8. Leistungskompatibilität
9. Kompatibilität des Sicherheitsmodells
10. Softwarekompatibilitätstests
11. Aktualisierbare Software
12. Kontaktieren Sie uns
Anhang A – Bluetooth-Testverfahren

1. Einleitung

Dieses Dokument listet die Anforderungen auf, die erfüllt sein müssen, damit Mobiltelefone mit Android 2.3 kompatibel sind.

Die Verwendung von „müssen“, „darf nicht“, „erforderlich“, „soll“, „darf nicht“, „sollte“, „sollte nicht“, „empfohlen“, „kann“ und „optional“ entspricht dem IETF-Standard definiert in RFC2119 [ Ressourcen, 1 ].

Wie in diesem Dokument verwendet, ist ein „Geräteimplementierer“ oder „Implementierer“ eine Person oder Organisation, die eine Hardware-/Softwarelösung entwickelt, auf der Android 2.3 ausgeführt wird. Eine "Geräteimplementierung" oder "Implementierung" ist die so entwickelte Hardware/Software-Lösung.

Um als mit Android 2.3 kompatibel zu gelten, MÜSSEN Geräteimplementierungen die in dieser Kompatibilitätsdefinition dargelegten Anforderungen erfüllen, einschließlich aller Dokumente, die per Referenz einbezogen wurden.

Wenn diese Definition oder die in Abschnitt 10 beschriebenen Softwaretests schweigen, mehrdeutig oder unvollständig sind, liegt es in der Verantwortung des Geräteimplementierers, die Kompatibilität mit bestehenden Implementierungen sicherzustellen. Aus diesem Grund ist das Android Open Source Project [ Ressourcen, 3 ] sowohl die Referenz als auch die bevorzugte Implementierung von Android. Geräteimplementierer werden dringend ermutigt, ihre Implementierungen so weit wie möglich auf den „Upstream“-Quellcode zu stützen, der vom Android Open Source Project verfügbar ist. Obwohl einige Komponenten hypothetisch durch alternative Implementierungen ersetzt werden können, wird von dieser Vorgehensweise dringend abgeraten, da das Bestehen der Softwaretests erheblich schwieriger wird. Es liegt in der Verantwortung des Implementierers, die vollständige Verhaltenskompatibilität mit der standardmäßigen Android-Implementierung sicherzustellen, einschließlich und über die Compatibility Test Suite hinaus. Beachten Sie schließlich, dass bestimmte Komponentenersetzungen und -änderungen in diesem Dokument ausdrücklich verboten sind.

Bitte beachten Sie, dass diese Kompatibilitätsdefinition herausgegeben wird, um dem 2.3.3-Update für Android zu entsprechen, das API-Level 10 ist. Diese Definition ist veraltet und ersetzt die Kompatibilitätsdefinition für Android 2.3-Versionen vor 2.3.3. (Das heißt, die Versionen 2.3.1 und 2.3.2 sind veraltet.) Zukünftige Android-kompatible Geräte mit Android 2.3 MÜSSEN mit Version 2.3.3 oder höher ausgeliefert werden.

2. Ressourcen

  1. IETF RFC2119 Anforderungsstufen: http://www.ietf.org/rfc/rfc2119.txt
  2. Übersicht über das Android-Kompatibilitätsprogramm: http://source.android.com/compatibility/index.html
  3. Android-Open-Source-Projekt: http://source.android.com/
  4. API-Definitionen und Dokumentation: http://developer.android.com/reference/packages.html
  5. Referenz zu Android-Berechtigungen: http://developer.android.com/reference/android/Manifest.permission.html
  6. android.os.Build-Referenz: http://developer.android.com/reference/android/os/Build.html
  7. Für Android 2.3 zulässige Versionszeichenfolgen: http://source.android.com/compatibility/2.3/versions.html
  8. android.webkit.WebView-Klasse: http://developer.android.com/reference/android/webkit/WebView.html
  9. HTML5: http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/
  10. HTML5-Offlinefunktionen: http://dev.w3.org/html5/spec/Overview.html#offline
  11. HTML5-Video-Tag: http://dev.w3.org/html5/spec/Overview.html#video
  12. HTML5/W3C Geolokalisierungs-API: http://www.w3.org/TR/geolocation-API/
  13. HTML5/W3C-Webdatenbank-API: http://www.w3.org/TR/webdatabase/
  14. HTML5/W3C IndexedDB-API: http://www.w3.org/TR/IndexedDB/
  15. Dalvik Virtual Machine-Spezifikation: verfügbar im Android-Quellcode unter dalvik/docs
  16. App-Widgets: http://developer.android.com/guide/practices/ui_guidelines/widget_design.html
  17. Benachrichtigungen: http://developer.android.com/guide/topics/ui/notifiers/notifications.html
  18. Anwendungsressourcen: http://code.google.com/android/reference/available-resources.html
  19. Styleguide für Statusleistensymbole: http://developer.android.com/guide/practices/ui_guideline /icon_design.html#statusbarstructure
  20. Suchmanager: http://developer.android.com/reference/android/app/SearchManager.html
  21. Toasts: http://developer.android.com/reference/android/widget/Toast.html
  22. Live-Hintergründe: http://developer.android.com/resources/articles/live-wallpapers.html
  23. Referenz-Tool-Dokumentation (für adb, aapt, ddms): http://developer.android.com/guide/developing/tools/index.html
  24. Beschreibung der Android-APK-Datei: http://developer.android.com/guide/topics/fundamentals.html
  25. Manifestdateien: http://developer.android.com/guide/topics/manifest/manifest-intro.html
  26. Monkey-Testtool: http://developer.android.com/guide/developing/tools/monkey.html
  27. Liste der Android-Hardwarefunktionen: http://developer.android.com/reference/android/content/pm/PackageManager.html
  28. Unterstützung mehrerer Bildschirme: http://developer.android.com/guide/practices/screens_support.html
  29. android.util.DisplayMetrics: http://developer.android.com/reference/android/util/DisplayMetrics.html
  30. android.content.res.Configuration: http://developer.android.com/reference/android/content/res/Configuration.html
  31. Sensorkoordinatenraum: http://developer.android.com/reference/android/hardware/SensorEvent.html
  32. Bluetooth-API: http://developer.android.com/reference/android/bluetooth/package-summary.html
  33. NDEF-Push-Protokoll: http://source.android.com/compatibility/ndef-push-protocol.pdf
  34. MIFARE MF1S503X: http://www.nxp.com/documents/data_sheet/MF1S503x.pdf
  35. MIFARE MF1S703X: http://www.nxp.com/documents/data_sheet/MF1S703x.pdf
  36. MIFARE MF0ICU1: http://www.nxp.com/documents/data_sheet/MF0ICU1.pdf
  37. MIFARE MF0ICU2: http://www.nxp.com/documents/short_data_sheet/MF0ICU2_SDS.pdf
  38. MIFARE AN130511: http://www.nxp.com/documents/application_note/AN130511.pdf
  39. MIFARE AN130411: http://www.nxp.com/documents/application_note/AN130411.pdf
  40. Kameraausrichtungs-API: http://developer.android.com/reference/android/hardware/Camera.html#setDisplayOrientation(int)
  41. android.hardware.Camera: http://developer.android.com/reference/android/hardware/Camera.html
  42. Referenz zu Android-Sicherheit und -Berechtigungen: http://developer.android.com/guide/topics/security/security.html
  43. Apps für Android: http://code.google.com/p/apps-for-android

Viele dieser Ressourcen stammen direkt oder indirekt vom Android 2.3 SDK und sind funktional identisch mit den Informationen in der Dokumentation dieses SDK. In allen Fällen, in denen diese Kompatibilitätsdefinition oder die Compatibility Test Suite nicht mit der SDK-Dokumentation übereinstimmen, gilt die SDK-Dokumentation als maßgeblich. Alle technischen Details, die in den oben aufgeführten Referenzen angegeben sind, werden durch Aufnahme als Teil dieser Kompatibilitätsdefinition betrachtet.

3. Software

Die Android-Plattform umfasst eine Reihe verwalteter APIs, eine Reihe nativer APIs und eine Reihe sogenannter „weicher“ APIs wie das Intent-System und Webanwendungs-APIs. In diesem Abschnitt werden die für die Kompatibilität wesentlichen Hard- und Soft-APIs sowie bestimmte andere relevante technische Verhaltensweisen und Verhaltensweisen der Benutzeroberfläche beschrieben. Geräteimplementierungen MÜSSEN alle Anforderungen in diesem Abschnitt erfüllen.

3.1. Verwaltete API-Kompatibilität

Die verwaltete (Dalvik-basierte) Ausführungsumgebung ist das primäre Vehikel für Android-Anwendungen. Die Android Application Programming Interface (API) ist der Satz von Android-Plattformschnittstellen, die für Anwendungen verfügbar sind, die in der verwalteten VM-Umgebung ausgeführt werden. Geräteimplementierungen MÜSSEN vollständige Implementierungen, einschließlich aller dokumentierten Verhaltensweisen, aller dokumentierten APIs bereitstellen, die vom Android 2.3 SDK [ Ressourcen, 4 ] verfügbar gemacht werden.

Geräteimplementierungen DÜRFEN KEINE verwalteten APIs auslassen, API-Schnittstellen oder -Signaturen ändern, vom dokumentierten Verhalten abweichen oder No-Ops enthalten, es sei denn, dies ist in dieser Kompatibilitätsdefinition ausdrücklich erlaubt.

Diese Kompatibilitätsdefinition lässt zu, dass einige Arten von Hardware, für die Android APIs enthält, von Geräteimplementierungen weggelassen werden. In solchen Fällen MÜSSEN die APIs dennoch vorhanden sein und sich angemessen verhalten. Siehe Abschnitt 7 für spezifische Anforderungen für dieses Szenario.

3.2. Soft-API-Kompatibilität

Zusätzlich zu den verwalteten APIs aus Abschnitt 3.1 enthält Android auch eine bedeutende „weiche“ Nur-Laufzeit-API in Form von Dingen wie Absichten, Berechtigungen und ähnlichen Aspekten von Android-Anwendungen, die nicht zur Kompilierzeit der Anwendung erzwungen werden können. Dieser Abschnitt beschreibt die „weichen“ APIs und Systemverhalten, die für die Kompatibilität mit Android 2.3 erforderlich sind. Geräteimplementierungen MÜSSEN alle in diesem Abschnitt aufgeführten Anforderungen erfüllen.

3.2.1. Berechtigungen

Geräteimplementierer MÜSSEN alle Berechtigungskonstanten unterstützen und durchsetzen, wie auf der Berechtigungsreferenzseite [ Ressourcen, 5 ] dokumentiert. Beachten Sie, dass Abschnitt 10 zusätzliche Anforderungen im Zusammenhang mit dem Android-Sicherheitsmodell auflistet.

3.2.2. Build-Parameter

Die Android-APIs enthalten eine Reihe von Konstanten in der android.os.Build -Klasse [ Resources, 6 ], die das aktuelle Gerät beschreiben sollen. Um über Geräteimplementierungen hinweg konsistente, aussagekräftige Werte bereitzustellen, enthält die folgende Tabelle zusätzliche Einschränkungen für die Formate dieser Werte, denen Geräteimplementierungen entsprechen MÜSSEN.

Parameter Kommentare
android.os.Build.VERSION.RELEASE Die Version des aktuell ausgeführten Android-Systems im menschenlesbaren Format. Dieses Feld MUSS einen der in [ Ressourcen, 7 ] definierten String-Werte haben.
android.os.Build.VERSION.SDK Die Version des derzeit ausgeführten Android-Systems in einem Format, auf das Anwendungscode von Drittanbietern zugreifen kann. Für Android 2.3 MUSS dieses Feld den ganzzahligen Wert 9 haben.
android.os.Build.VERSION.INCREMENTAL Ein vom Geräteimplementierer ausgewählter Wert, der den spezifischen Build des derzeit ausgeführten Android-Systems in einem für Menschen lesbaren Format angibt. Dieser Wert DARF NICHT für verschiedene Builds wiederverwendet werden, die Endbenutzern zur Verfügung gestellt werden. Eine typische Verwendung dieses Felds besteht darin, anzugeben, welche Build-Nummer oder Quellcode-Änderungskennung zum Generieren des Builds verwendet wurde. Es gibt keine Anforderungen an das spezifische Format dieses Felds, außer dass es NICHT null oder die leere Zeichenfolge ("") sein darf.
android.os.Build.BOARD Ein vom Geräteimplementierer ausgewählter Wert, der die spezifische interne Hardware identifiziert, die vom Gerät verwendet wird, in einem für Menschen lesbaren Format. Eine mögliche Verwendung dieses Felds besteht darin, die spezifische Version der Platine anzugeben, die das Gerät mit Strom versorgt. Der Wert dieses Felds MUSS als 7-Bit-ASCII kodierbar sein und dem regulären Ausdruck "^[a-zA-Z0-9.,_-]+$" .
android.os.Build.BRAND Ein vom Geräteimplementierer gewählter Wert, der den Namen des Unternehmens, der Organisation, der Person usw. identifiziert, die das Gerät hergestellt hat, in einem für Menschen lesbaren Format. Eine mögliche Verwendung dieses Felds besteht darin, den OEM und/oder Spediteur anzugeben, der das Gerät verkauft hat. Der Wert dieses Felds MUSS als 7-Bit-ASCII kodierbar sein und dem regulären Ausdruck "^[a-zA-Z0-9.,_-]+$" .
android.os.Build.DEVICE Ein vom Geräteimplementierer gewählter Wert, der die spezifische Konfiguration oder Überarbeitung des Gehäuses (manchmal als „industrielles Design“ bezeichnet) des Geräts identifiziert. Der Wert dieses Felds MUSS als 7-Bit-ASCII kodierbar sein und dem regulären Ausdruck "^[a-zA-Z0-9.,_-]+$" .
android.os.Build.FINGERPRINT Eine Zeichenfolge, die diesen Build eindeutig identifiziert. Es sollte einigermaßen menschenlesbar sein. Es MUSS dieser Vorlage folgen:
$(BRAND)/$(PRODUCT)/$(DEVICE):$(VERSION.RELEASE)/$(ID)/$(VERSION.INCREMENTAL):$(TYPE)/$(TAGS)
Zum Beispiel:
acme/mydevice/generic/generic:2.3/ERC77/3359:userdebug/test-keys
Der Fingerabdruck DARF KEINE Leerzeichen enthalten. Wenn andere in der obigen Vorlage enthaltene Felder Leerzeichen enthalten, MÜSSEN sie im Build-Fingerabdruck durch ein anderes Zeichen ersetzt werden, z. B. den Unterstrich ("_"). Der Wert dieses Feldes MUSS als 7-Bit-ASCII kodierbar sein.
android.os.Build.HOST Eine Zeichenfolge, die den Host, auf dem der Build erstellt wurde, in einem für Menschen lesbaren Format eindeutig identifiziert. Es gibt keine Anforderungen an das spezifische Format dieses Felds, außer dass es NICHT null oder die leere Zeichenfolge ("") sein darf.
android.os.Build.ID Eine vom Geräteimplementierer gewählte Kennung, die sich auf eine bestimmte Version bezieht, in einem für Menschen lesbaren Format. Dieses Feld kann mit android.os.Build.VERSION.INCREMENTAL identisch sein, SOLLTE jedoch ein Wert sein, der aussagekräftig genug ist, damit Endbenutzer zwischen Software-Builds unterscheiden können. Der Wert dieses Felds MUSS als 7-Bit-ASCII kodierbar sein und dem regulären Ausdruck "^[a-zA-Z0-9.,_-]+$" .
android.os.Build.MODEL Ein vom Geräteimplementierer ausgewählter Wert, der den Namen des Geräts enthält, wie er dem Endbenutzer bekannt ist. Dies SOLLTE derselbe Name sein, unter dem das Gerät vermarktet und an Endbenutzer verkauft wird. Es gibt keine Anforderungen an das spezifische Format dieses Felds, außer dass es NICHT null oder die leere Zeichenfolge ("") sein darf.
android.os.Build.PRODUCT Ein vom Geräteimplementierer ausgewählter Wert, der den Entwicklungsnamen oder Codenamen des Geräts enthält. MUSS für Menschen lesbar sein, ist aber nicht unbedingt für die Anzeige durch Endbenutzer gedacht. Der Wert dieses Felds MUSS als 7-Bit-ASCII kodierbar sein und dem regulären Ausdruck "^[a-zA-Z0-9.,_-]+$" .
android.os.Build.TAGS Eine durch Kommas getrennte Liste von Tags, die vom Geräteimplementierer ausgewählt wurden und den Build weiter unterscheiden. Beispiel: „unsigned,debug“. Der Wert dieses Felds MUSS als 7-Bit-ASCII kodierbar sein und dem regulären Ausdruck "^[a-zA-Z0-9.,_-]+$" .
android.os.Build.TIME Ein Wert, der den Zeitstempel des Builds darstellt.
android.os.Build.TYPE Ein vom Geräteimplementierer ausgewählter Wert, der die Laufzeitkonfiguration des Builds angibt. Dieses Feld SOLLTE einen der Werte haben, die den drei typischen Android-Laufzeitkonfigurationen entsprechen: „user“, „userdebug“ oder „eng“. Der Wert dieses Felds MUSS als 7-Bit-ASCII kodierbar sein und dem regulären Ausdruck "^[a-zA-Z0-9.,_-]+$" .
android.os.Build.USER Ein Name oder eine Benutzer-ID des Benutzers (oder automatisierten Benutzers), der den Build generiert hat. Es gibt keine Anforderungen an das spezifische Format dieses Felds, außer dass es NICHT null oder die leere Zeichenfolge ("") sein darf.

3.2.3. Absichtskompatibilität

Android verwendet Intents, um eine lose gekoppelte Integration zwischen Anwendungen zu erreichen. Dieser Abschnitt beschreibt Anforderungen in Bezug auf die Absichtsmuster, die von Geräteimplementierungen berücksichtigt werden MÜSSEN. Mit „geehrt“ ist gemeint, dass der Geräteimplementierer eine Android-Aktivität oder einen Android-Dienst bereitstellen MUSS, der einen passenden Intent-Filter angibt und sich an jedes angegebene Intent-Muster bindet und das korrekte Verhalten implementiert.

3.2.3.1. Kernanwendungsabsichten

Das Android-Upstream-Projekt definiert eine Reihe von Kernanwendungen, wie Telefonwähler, Kalender, Kontaktbuch, Musikplayer und so weiter. Geräteimplementierer KÖNNEN diese Anwendungen durch alternative Versionen ersetzen.

Allerdings MÜSSEN solche alternativen Versionen dieselben Intent-Muster berücksichtigen, die vom Upstream-Projekt bereitgestellt werden. Wenn ein Gerät beispielsweise einen alternativen Musikplayer enthält, muss es dennoch das Absichtsmuster berücksichtigen, das von Anwendungen von Drittanbietern ausgegeben wird, um einen Song auszuwählen.

Die folgenden Anwendungen gelten als Kern-Android-Systemanwendungen:

  • Tischuhr
  • Browser
  • Kalender
  • Taschenrechner
  • Kontakte
  • Email
  • Galerie
  • GlobalSearch
  • Startprogramm
  • Musik
  • Einstellungen

Die Kernanwendungen des Android-Systems umfassen verschiedene Aktivitäts- oder Dienstkomponenten, die als „öffentlich“ gelten. Das heißt, das Attribut „android:exported“ kann fehlen oder den Wert „true“ haben.

Für jede Aktivität oder jeden Dienst, die in einer der Android-Kernsystem-Apps definiert sind, die nicht über ein android:exported-Attribut mit dem Wert „false“ als nicht öffentlich gekennzeichnet sind, MÜSSEN Geräteimplementierungen eine Komponente desselben Typs enthalten, die denselben Intent-Filter implementiert Muster als Kern-Android-System-App.

Mit anderen Worten, eine Geräteimplementierung KANN Kern-Android-System-Apps ersetzen; Wenn dies jedoch der Fall ist, MUSS die Geräteimplementierung alle Intent-Muster unterstützen, die von jeder zu ersetzenden Kern-Android-System-App definiert werden.

3.2.3.2. Absichtsüberschreibungen

Da Android eine erweiterbare Plattform ist, MÜSSEN Geräteimplementierer zulassen, dass jedes Intent-Muster, auf das in Abschnitt 3.2.3.1 verwiesen wird, von Anwendungen von Drittanbietern überschrieben wird. Das Upstream-Android-Open-Source-Projekt erlaubt dies standardmäßig; Geräteimplementierer DÜRFEN der Verwendung dieser Intent-Muster durch Systemanwendungen KEINE besonderen Rechte zuweisen oder Anwendungen von Drittanbietern daran hindern, sich an diese Muster zu binden und die Kontrolle über diese Muster zu übernehmen. Dieses Verbot umfasst insbesondere, ist aber nicht beschränkt auf das Deaktivieren der „Chooser“-Benutzeroberfläche, die es dem Benutzer ermöglicht, zwischen mehreren Anwendungen auszuwählen, die alle dasselbe Intent-Muster verarbeiten.

3.2.3.3. Intent-Namespaces

Geräteimplementierer DÜRFEN KEINE Android-Komponente enthalten, die neue Intent- oder Broadcast-Intent-Muster mit einer ACTION, CATEGORY oder einer anderen Schlüsselzeichenfolge im android.*-Namespace anerkennt. Geräteimplementierer DÜRFEN KEINE Android-Komponenten integrieren, die neue Intent- oder Broadcast-Intent-Muster mit einer ACTION, CATEGORY oder einer anderen Schlüsselzeichenfolge in einem Paketraum einer anderen Organisation berücksichtigen. Geräteimplementierer DÜRFEN KEINE der Intent-Muster ändern oder erweitern, die von den in Abschnitt 3.2.3.1 aufgeführten Kern-Apps verwendet werden.

Dieses Verbot ist analog zu dem für Java-Sprachklassen in Abschnitt 3.6.

3.2.3.4. Broadcast-Absichten

Anwendungen von Drittanbietern verlassen sich darauf, dass die Plattform bestimmte Absichten sendet, um sie über Änderungen in der Hardware- oder Softwareumgebung zu informieren. Android-kompatible Geräte MÜSSEN die öffentlichen Broadcast-Intents als Reaktion auf entsprechende Systemereignisse übertragen. Broadcast Intents werden in der SDK-Dokumentation beschrieben.

3.3. Native API-Kompatibilität

Verwalteter Code, der in Dalvik ausgeführt wird, kann nativen Code aufrufen, der in der .apk-Datei der Anwendung als ELF .so-Datei bereitgestellt wird, die für die entsprechende Gerätehardwarearchitektur kompiliert wurde. Da nativer Code stark von der zugrunde liegenden Prozessortechnologie abhängig ist, definiert Android eine Reihe von Application Binary Interfaces (ABIs) im Android NDK in der Datei docs/CPU-ARCH-ABIS.txt . Wenn eine Geräteimplementierung mit einem oder mehreren definierten ABIs kompatibel ist, SOLLTE sie die Kompatibilität mit dem Android NDK wie unten beschrieben implementieren.

Wenn eine Geräteimplementierung Unterstützung für eine Android-ABI beinhaltet, gilt Folgendes:

  • MUSS Unterstützung für Code enthalten, der in der verwalteten Umgebung ausgeführt wird, um nativen Code aufzurufen, wobei die Standard-JNI-Semantik (Java Native Interface) verwendet wird.
  • MUSS quellkompatibel (dh Header-kompatibel) und binär-kompatibel (für die ABI) mit jeder erforderlichen Bibliothek in der Liste unten sein
  • MUSS die vom Gerät unterstützte native Application Binary Interface (ABI) über die android.os.Build.CPU_ABI API genau melden
  • MÜSSEN nur die ABIs melden, die in der neuesten Version des Android NDK in der Datei docs/CPU-ARCH-ABIS.txt
  • SOLLTE unter Verwendung des Quellcodes und der Header-Dateien erstellt werden, die im Upstream-Android-Open-Source-Projekt verfügbar sind

Die folgenden nativen Code-APIs MÜSSEN für Apps verfügbar sein, die nativen Code enthalten:

  • libc (C-Bibliothek)
  • libm (Mathematikbibliothek)
  • Minimale Unterstützung für C++
  • JNI-Schnittstelle
  • liblog (Android-Protokollierung)
  • libz (Zlib-Komprimierung)
  • libdl (dynamischer Linker)
  • libGLESv1_CM.so (OpenGL ES 1.0)
  • libGLESv2.so (OpenGL ES 2.0)
  • libEGL.so (native OpenGL-Oberflächenverwaltung)
  • libjnigraphics.so
  • libOpenSLES.so (Open Sound Library-Audiounterstützung)
  • libandroid.so (native Android-Aktivitätsunterstützung)
  • Unterstützung für OpenGL, wie unten beschrieben

Beachten Sie, dass zukünftige Versionen des Android NDK möglicherweise Unterstützung für zusätzliche ABIs einführen. Wenn eine Geräteimplementierung nicht mit einer vorhandenen vordefinierten ABI kompatibel ist, DARF sie überhaupt keine Unterstützung für eine ABI melden.

Die Kompatibilität mit nativem Code ist eine Herausforderung. Aus diesem Grund sollte wiederholt werden, dass Geräteimplementierer SEHR dringend ermutigt werden, die Upstream-Implementierungen der oben aufgeführten Bibliotheken zu verwenden, um die Kompatibilität sicherzustellen.

3.4. Webkompatibilität

Viele Entwickler und Anwendungen verlassen sich auf das Verhalten der android.webkit.WebView -Klasse [ Ressourcen, 8 ] für ihre Benutzeroberflächen, daher muss die WebView-Implementierung mit allen Android-Implementierungen kompatibel sein. Ebenso ist ein vollständiger, moderner Webbrowser für die Android-Benutzererfahrung von zentraler Bedeutung. Geräteimplementierungen MÜSSEN eine Version von android.webkit.WebView , die mit der Upstream-Android-Software konsistent ist, und MÜSSEN einen modernen HTML5-fähigen Browser enthalten, wie unten beschrieben.

3.4.1. WebView-Kompatibilität

Die Android-Open-Source-Implementierung verwendet die WebKit-Rendering-Engine, um android.webkit.WebView zu implementieren. Da es nicht möglich ist, eine umfassende Testsuite für ein Webwiedergabesystem zu entwickeln, MÜSSEN Geräteimplementierer den spezifischen Upstream-Build von WebKit in der WebView-Implementierung verwenden. Speziell:

  • Die android.webkit.WebView-Implementierungen von android.webkit.WebView auf dem 533.1-WebKit-Build aus dem Upstream-Android-Open-Source-Baum für Android 2.3 basieren. Dieser Build enthält einen bestimmten Satz an Funktionen und Sicherheitsfixes für die WebView. Geräteimplementierer KÖNNEN Anpassungen an der WebKit-Implementierung vornehmen; solche Anpassungen DÜRFEN jedoch NICHT das Verhalten der WebView ändern, einschließlich des Rendering-Verhaltens.
  • Die von WebView gemeldete Zeichenfolge des Benutzeragenten MUSS in diesem Format vorliegen:
    Mozilla/5.0 (Linux; U; Android $(VERSION); $(LOCALE); $(MODEL) Build/$(BUILD)) AppleWebKit/533.1 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile Safari/533.1
    • Der Wert der Zeichenfolge $(VERSION) MUSS mit dem Wert für android.os.Build.VERSION.RELEASE
    • Der Wert der Zeichenfolge $(LOCALE) SOLLTE den ISO-Konventionen für Ländercode und Sprache folgen und sich auf das aktuell konfigurierte Gebietsschema des Geräts beziehen
    • Der Wert der Zeichenfolge $(MODEL) MUSS mit dem Wert für android.os.Build.MODEL
    • Der Wert der Zeichenfolge $(BUILD) MUSS mit dem Wert für android.os.Build.ID

Die WebView-Komponente SOLLTE so viel wie möglich von HTML5 [ Ressourcen, 9 ] unterstützen. Geräteimplementierungen MÜSSEN mindestens jede dieser APIs unterstützen, die HTML5 in der WebView zugeordnet sind:

Darüber hinaus MÜSSEN Geräteimplementierungen die HTML5/W3C-Webspeicher-API [ Ressourcen, 13 ] unterstützen und SOLLTEN die HTML5/W3C-IndexedDB-API [ Ressourcen, 14 ] unterstützen. Beachten Sie, dass IndexedDB voraussichtlich eine erforderliche Komponente in einer zukünftigen Version von Android werden wird, da die Gremien für Webentwicklungsstandards dazu übergehen, IndexedDB gegenüber Webspeicher zu bevorzugen.

HTML5-APIs MÜSSEN wie alle JavaScript-APIs standardmäßig in einem WebView deaktiviert werden, es sei denn, der Entwickler aktiviert sie explizit über die üblichen Android-APIs.

3.4.2. Browser-Kompatibilität

Geräteimplementierungen MÜSSEN eine eigenständige Browseranwendung für allgemeines Surfen im Internet enthalten. Der eigenständige Browser KANN auf einer anderen Browsertechnologie als WebKit basieren. Aber selbst wenn eine alternative Browseranwendung verwendet wird, MUSS die android.webkit.WebView -Komponente, die für Anwendungen von Drittanbietern bereitgestellt wird, auf WebKit basieren, wie in Abschnitt 3.4.1 beschrieben.

Implementierungen KÖNNEN eine benutzerdefinierte Benutzeragentenzeichenfolge in der eigenständigen Browseranwendung liefern.

Die eigenständige Browseranwendung (egal ob basierend auf der Upstream-WebKit-Browseranwendung oder einem Ersatz eines Drittanbieters) SOLLTE Unterstützung für so viel HTML5 [ Ressourcen, 9 ] wie möglich beinhalten. Geräteimplementierungen MÜSSEN mindestens jede dieser mit HTML5 verbundenen APIs unterstützen:

Darüber hinaus MÜSSEN Geräteimplementierungen die HTML5/W3C-Webspeicher-API [ Ressourcen, 13 ] unterstützen und SOLLTEN die HTML5/W3C-IndexedDB-API [ Ressourcen, 14 ] unterstützen. Beachten Sie, dass IndexedDB voraussichtlich eine erforderliche Komponente in einer zukünftigen Version von Android werden wird, da die Gremien für Webentwicklungsstandards dazu übergehen, IndexedDB gegenüber Webspeicher zu bevorzugen.

3.5. API-Verhaltenskompatibilität

Das Verhalten der einzelnen API-Typen (managed, soft, native und web) muss mit der bevorzugten Implementierung des Upstream-Android-Open-Source-Projekts [ Ressourcen, 3 ] übereinstimmen. Einige spezifische Kompatibilitätsbereiche sind:

  • Geräte DÜRFEN NICHT das Verhalten oder die Semantik einer Standardabsicht ändern
  • Geräte DÜRFEN den Lebenszyklus oder die Lebenszyklussemantik eines bestimmten Typs von Systemkomponente (wie Dienst, Aktivität, Inhaltsanbieter usw.) NICHT ändern.
  • Geräte DÜRFEN die Semantik einer Standardberechtigung NICHT ändern

Die obige Liste ist nicht vollständig. Die Compatibility Test Suite (CTS) testet bedeutende Teile der Plattform auf Verhaltenskompatibilität, aber nicht alle. Es liegt in der Verantwortung des Implementierers, die Verhaltenskompatibilität mit dem Android Open Source Project sicherzustellen. Aus diesem Grund SOLLTEN Geräteimplementierer nach Möglichkeit den über das Android Open Source Project verfügbaren Quellcode verwenden, anstatt wesentliche Teile des Systems neu zu implementieren.

3.6. API-Namespaces

Android folgt den Namensraumkonventionen für Pakete und Klassen, die von der Programmiersprache Java definiert werden. Um die Kompatibilität mit Anwendungen von Drittanbietern sicherzustellen, DÜRFEN Geräteimplementierer KEINE unzulässigen Änderungen (siehe unten) an diesen Paket-Namespaces vornehmen:

  • Java.*
  • javax.*
  • Sonne.*
  • Android.*
  • com.android.*

Zu den verbotenen Modifikationen gehören:

  • Geräteimplementierungen DÜRFEN die öffentlich zugänglichen APIs auf der Android-Plattform NICHT ändern, indem sie Methoden- oder Klassensignaturen ändern oder Klassen oder Klassenfelder entfernen.
  • Geräteimplementierer DÜRFEN die zugrunde liegende Implementierung der APIs ändern, aber solche Änderungen DÜRFEN sich NICHT auf das angegebene Verhalten und die Java-Signatur von öffentlich zugänglichen APIs auswirken.
  • Geräteimplementierer DÜRFEN KEINE öffentlich zugänglichen Elemente (wie Klassen oder Schnittstellen oder Felder oder Methoden zu vorhandenen Klassen oder Schnittstellen) zu den oben genannten APIs hinzufügen.

Ein „öffentlich verfügbar gemachtes Element“ ist jedes Konstrukt, das nicht mit dem „@hide“-Marker verziert ist, wie er im Upstream-Android-Quellcode verwendet wird. Mit anderen Worten, Geräteimplementierer DÜRFEN KEINE neuen APIs verfügbar machen oder vorhandene APIs in den oben genannten Namespaces ändern. Geräteimplementierer DÜRFEN nur interne Modifikationen vornehmen, aber diese Modifikationen DÜRFEN Entwicklern NICHT angekündigt oder anderweitig zugänglich gemacht werden.

Geräteimplementierer KÖNNEN benutzerdefinierte APIs hinzufügen, aber solche APIs DÜRFEN NICHT in einem Namespace liegen, der einer anderen Organisation gehört oder auf diese verweist. Beispielsweise DÜRFEN Geräteimplementierer KEINE APIs zum com.google.* oder ähnlichen Namespace hinzufügen; nur Google kann dies tun. Ebenso DARF Google KEINE APIs zu Namespaces anderer Unternehmen hinzufügen. Wenn eine Geräteimplementierung benutzerdefinierte APIs außerhalb des Standard-Android-Namespace enthält, MÜSSEN diese APIs außerdem in einer gemeinsam genutzten Android-Bibliothek gepackt werden, sodass nur Apps, die sie explizit verwenden (über den <uses-library> -Mechanismus), von der erhöhten Speichernutzung betroffen sind solcher APIs.

Wenn ein Geräteimplementierer vorschlägt, einen der oben genannten Paket-Namespaces zu verbessern (z. B. durch Hinzufügen nützlicher neuer Funktionen zu einer vorhandenen API oder Hinzufügen einer neuen API), SOLLTE der Implementierer source.android.com besuchen und mit dem Prozess zum Beitragen von Änderungen beginnen und Code, gemäß den Informationen auf dieser Seite.

Beachten Sie, dass die obigen Einschränkungen den Standardkonventionen für die Benennung von APIs in der Programmiersprache Java entsprechen; Dieser Abschnitt zielt lediglich darauf ab, diese Konventionen zu verstärken und sie durch Aufnahme in diese Kompatibilitätsdefinition verbindlich zu machen.

3.7. Kompatibilität mit virtuellen Maschinen

Geräteimplementierungen MÜSSEN die vollständige Bytecode-Spezifikation von Dalvik Executable (DEX) und die Semantik von Dalvik Virtual Machine [ Ressourcen, 15 ] unterstützen.

Geräteimplementierungen mit Bildschirmen, die als mittlere oder niedrige Dichte klassifiziert sind, MÜSSEN Dalvik so konfigurieren, dass es jeder Anwendung mindestens 16 MB Speicher zuweist. Geräteimplementierungen mit Bildschirmen, die als High-Density oder Extra-High-Density klassifiziert sind, MÜSSEN Dalvik so konfigurieren, dass es jeder Anwendung mindestens 24 MB Speicher zuweist. Beachten Sie, dass Geräteimplementierungen MÖGLICHERWEISE mehr Speicher als diese Zahlen zuweisen.

3.8. Kompatibilität der Benutzeroberfläche

Die Android-Plattform enthält einige Entwickler-APIs, die es Entwicklern ermöglichen, sich in die Benutzeroberfläche des Systems einzuklinken. Geräteimplementierungen MÜSSEN diese standardmäßigen UI-APIs in benutzerdefinierte Benutzeroberflächen integrieren, die sie entwickeln, wie unten erläutert.

3.8.1. Widgets

Android definiert einen Komponententyp und eine entsprechende API und einen entsprechenden Lebenszyklus, die es Anwendungen ermöglichen, dem Endbenutzer ein „AppWidget“ bereitzustellen [ Ressourcen, 16 ]. Die Android Open Source-Referenzversion enthält eine Launcher-Anwendung, die Elemente der Benutzeroberfläche enthält, mit denen der Benutzer AppWidgets zum Startbildschirm hinzufügen, anzeigen und entfernen kann.

Geräteimplementierer KÖNNEN eine Alternative zum Referenz-Launcher (dh Startbildschirm) ersetzen. Alternative Launcher SOLLTEN integrierte Unterstützung für AppWidgets enthalten und Elemente der Benutzeroberfläche bereitstellen, um AppWidgets direkt im Launcher hinzuzufügen, zu konfigurieren, anzuzeigen und zu entfernen. Alternative Launcher KÖNNEN auf diese Elemente der Benutzeroberfläche verzichten; Wenn sie jedoch ausgelassen werden, MUSS der Geräteimplementierer eine separate Anwendung bereitstellen, auf die über den Launcher zugegriffen werden kann und die es Benutzern ermöglicht, AppWidgets hinzuzufügen, zu konfigurieren, anzuzeigen und zu entfernen.

3.8.2. Benachrichtigungen

Android enthält APIs, die es Entwicklern ermöglichen, Benutzer über wichtige Ereignisse zu benachrichtigen [ Ressourcen, 17 ]. Geräteimplementierer MÜSSEN Unterstützung für jede so definierte Benachrichtigungsklasse bereitstellen; speziell: Geräusche, Vibration, Licht und Statusleiste.

Darüber hinaus MUSS die Implementierung alle Ressourcen (Symbole, Sounddateien usw.), die in den APIs [ Ressourcen, 18 ] oder im Styleguide für Statusleistensymbole [ Ressourcen, 19 ] vorgesehen sind, korrekt wiedergeben. Geräteimplementierer KÖNNEN eine alternative Benutzererfahrung für Benachrichtigungen bereitstellen als die, die von der Referenz-Android-Open-Source-Implementierung bereitgestellt wird; solche alternativen Benachrichtigungssysteme MÜSSEN jedoch bestehende Benachrichtigungsressourcen wie oben unterstützen.

Android enthält APIs [ Ressourcen, 20 ], die es Entwicklern ermöglichen, die Suche in ihre Anwendungen zu integrieren und die Daten ihrer Anwendung in der globalen Systemsuche verfügbar zu machen. Im Allgemeinen besteht diese Funktionalität aus einer einzigen, systemweiten Benutzeroberfläche, die es Benutzern ermöglicht, Abfragen einzugeben, Vorschläge während der Benutzereingabe anzuzeigen und Ergebnisse anzuzeigen. Die Android-APIs ermöglichen es Entwicklern, diese Schnittstelle wiederzuverwenden, um die Suche in ihren eigenen Apps bereitzustellen, und ermöglichen es Entwicklern, Ergebnisse an die gemeinsame globale Suchbenutzeroberfläche zu liefern.

Geräteimplementierungen MÜSSEN eine einzelne, gemeinsam genutzte, systemweite Benutzeroberfläche für die Suche enthalten, die als Reaktion auf Benutzereingaben in Echtzeit Vorschläge machen kann. Geräteimplementierungen MÜSSEN die APIs implementieren, die es Entwicklern ermöglichen, diese Benutzeroberfläche wiederzuverwenden, um die Suche in ihren eigenen Anwendungen bereitzustellen. Geräteimplementierungen MÜSSEN die APIs implementieren, die es Drittanbieteranwendungen ermöglichen, Vorschläge zum Suchfeld hinzuzufügen, wenn es im globalen Suchmodus ausgeführt wird. Wenn keine Anwendungen von Drittanbietern installiert sind, die diese Funktion nutzen, SOLLTE das Standardverhalten darin bestehen, Ergebnisse und Vorschläge von Websuchmaschinen anzuzeigen.

Geräteimplementierungen KÖNNEN alternative Benutzeroberflächen für die Suche enthalten, SOLLTEN jedoch eine feste oder weiche dedizierte Suchschaltfläche enthalten, die jederzeit in jeder App verwendet werden kann, um das Suchframework mit dem in der API-Dokumentation vorgesehenen Verhalten aufzurufen.

3.8.4. Toast

Anwendungen können die "Toast"-API (definiert in [ Ressourcen, 21 ]) verwenden, um dem Endbenutzer kurze nicht-modale Zeichenfolgen anzuzeigen, die nach kurzer Zeit verschwinden. Geräteimplementierungen MÜSSEN Toasts von Anwendungen für Endbenutzer auf gut sichtbare Weise anzeigen.

3.8.5. Live-Hintergründe

Android definiert einen Komponententyp und eine entsprechende API und einen Lebenszyklus, die es Anwendungen ermöglichen, dem Endbenutzer ein oder mehrere „Live-Hintergründe“ bereitzustellen [ Ressourcen, 22 ]. Live-Hintergründe sind Animationen, Muster oder ähnliche Bilder mit eingeschränkten Eingabemöglichkeiten, die als Hintergrundbild hinter anderen Anwendungen angezeigt werden.

Hardware wird als geeignet angesehen, Live-Hintergründe zuverlässig auszuführen, wenn sie alle Live-Hintergründe ohne Funktionseinschränkungen mit einer angemessenen Framerate ohne nachteilige Auswirkungen auf andere Anwendungen ausführen kann. Wenn Einschränkungen in der Hardware dazu führen, dass Hintergrundbilder und/oder Anwendungen abstürzen, versagen, übermäßige CPU- oder Akkuleistung verbrauchen oder mit unannehmbar niedrigen Bildraten laufen, wird die Hardware als nicht in der Lage angesehen, Live-Hintergrundbilder auszuführen. Beispielsweise können einige Live-Hintergründe einen Open GL 1.0- oder 2.0-Kontext verwenden, um ihren Inhalt zu rendern. Live-Hintergrundbilder werden auf Hardware, die mehrere OpenGL-Kontexte nicht unterstützt, nicht zuverlässig ausgeführt, da die Verwendung eines OpenGL-Kontexts durch Live-Hintergrundbilder mit anderen Anwendungen in Konflikt geraten kann, die ebenfalls einen OpenGL-Kontext verwenden.

Geräteimplementierungen, die Live-Hintergründe wie oben beschrieben zuverlässig ausführen können, SOLLTEN Live-Hintergründe implementieren. Geräteimplementierungen, die Live-Hintergründe wie oben beschrieben nicht zuverlässig ausführen, DÜRFEN KEINE Live-Hintergründe implementieren.

4. Kompatibilität der Anwendungsverpackung

Geräteimplementierungen MÜSSEN Android „.apk“-Dateien installieren und ausführen, wie sie vom „aapt“-Tool generiert werden, das im offiziellen Android SDK [ Ressourcen, 23 ] enthalten ist.

Geräteimplementierungen DÜRFEN die Formate .apk [ Ressourcen, 24 ], Android Manifest [ Ressourcen, 25 ] oder Dalvik-Bytecode [ Ressourcen, 15 ] NICHT so erweitern, dass diese Dateien nicht ordnungsgemäß installiert und auf anderen kompatiblen Geräten ausgeführt werden können . Geräteimplementierer SOLLTEN die Referenz-Upstream-Implementierung von Dalvik und das Paketverwaltungssystem der Referenzimplementierung verwenden.

5. Multimedia-Kompatibilität

Geräteimplementierungen MÜSSEN alle Multimedia-APIs vollständig implementieren. Geräteimplementierungen MÜSSEN Unterstützung für alle unten beschriebenen Multimedia-Codecs beinhalten und SOLLTEN die unten beschriebenen Richtlinien zur Tonverarbeitung erfüllen. Geräteimplementierungen MÜSSEN mindestens eine Form der Audioausgabe enthalten, wie z. B. Lautsprecher, Kopfhöreranschluss, Anschluss für externe Lautsprecher usw.

5.1. Medien-Codecs

Geräteimplementierungen MÜSSEN die Multimedia-Codecs unterstützen, wie in den folgenden Abschnitten beschrieben. Alle diese Codecs werden als Softwareimplementierungen in der bevorzugten Android-Implementierung aus dem Android Open-Source-Projekt bereitgestellt.

Bitte beachten Sie, dass weder Google noch die Open Handset Alliance zusichern, dass diese Codecs nicht durch Patente Dritter belastet sind. Diejenigen, die beabsichtigen, diesen Quellcode in Hardware- oder Softwareprodukten zu verwenden, werden darauf hingewiesen, dass Implementierungen dieses Codes, einschließlich in Open-Source-Software oder Shareware, möglicherweise Patentlizenzen von den entsprechenden Patentinhabern erfordern.

Die folgenden Tabellen enthalten keine spezifischen Bitratenanforderungen für die meisten Video-Codecs. Der Grund dafür ist, dass aktuelle Gerätehardware in der Praxis nicht unbedingt Bitraten unterstützt, die genau den erforderlichen Bitraten entsprechen, die von den relevanten Standards spezifiziert werden. Stattdessen SOLLTEN Geräteimplementierungen die höchste Bitrate unterstützen, die auf der Hardware praktikabel ist, bis zu den durch die Spezifikationen definierten Grenzen.

5.1.1. Media-Decoder

Geräteimplementierungen MÜSSEN eine Implementierung eines Decoders für jeden Codec und jedes Format enthalten, die in der folgenden Tabelle beschrieben sind. Beachten Sie, dass Decoder für jeden dieser Medientypen vom Upstream-Android-Open-Source-Projekt bereitgestellt werden.

Audio
Name Einzelheiten Datei-/Containerformat
AAC-LC/LTP Mono-/Stereo-Inhalte in beliebiger Kombination aus Standard-Bitraten bis zu 160 kbps und Abtastraten zwischen 8 und 48 kHz 3GPP (.3gp) und MPEG-4 (.mp4, .m4a). Keine Unterstützung für rohes AAC (.aac)
HE-AACv1 (AAC+)
HE-AACv2 (erweitertes AAC+)
AMR-NB 4,75 bis 12,2 kbps bei 8 kHz abgetastet 3GPP (.3gp)
AMR-WB 9 Raten von 6,60 kbit/s bis 23,85 kbit/s abgetastet bei 16 kHz 3GPP (.3gp)
MP3 Mono/Stereo 8-320 Kbps konstante (CBR) oder variable Bitrate (VBR) MP3 (.mp3)
MIDI MIDI Typ 0 und 1. DLS Version 1 und 2. XMF und Mobile XMF. Unterstützung für Klingeltonformate RTTTL/RTX, OTA und iMelody Geben Sie 0 und 1 ein (.mid, .xmf, .mxmf). Auch RTTTL/RTX (.rtttl, .rtx), OTA (.ota) und iMelody (.imy)
Ogg Vorbis Ogg (.ogg)
PCM 8- und 16-Bit lineares PCM (Raten bis zur Grenze der Hardware) WELLE (.wav)
Bild
JPEG basis+progressiv
GIF
PNG
BMP
Video
H.263 3GPP-Dateien (.3gp).
H.264 3GPP- (.3gp) und MPEG-4- (.mp4) Dateien
Einfaches MPEG4-Profil 3GPP-Datei (.3gp).

5.1.2. Medien-Encoder

Geräteimplementierungen SOLLTEN Encoder für möglichst viele der in Abschnitt 5.1.1 aufgeführten Medienformate enthalten. wie möglich. Einige Encoder sind jedoch für Geräte ohne bestimmte optionale Hardware nicht sinnvoll; So macht beispielsweise ein Encoder für das H.263-Video keinen Sinn, wenn dem Gerät keine Kameras zur Verfügung stehen. Geräteimplementierungen MÜSSEN daher Mediencodierer gemäß den in der folgenden Tabelle beschriebenen Bedingungen implementieren.

Siehe Abschnitt 7 für Einzelheiten zu den Bedingungen, unter denen Hardware durch Geräteimplementierungen weggelassen werden kann.

Audio
Name Einzelheiten Datei-/Containerformat Bedingungen
AMR-NB 4,75 bis 12,2 kbps bei 8 kHz abgetastet 3GPP (.3gp) Geräteimplementierungen, die Mikrofonhardware enthalten und android.hardware.microphone definieren, android.hardware.microphone Encoder für diese Audioformate enthalten.
AMR-WB 9 Raten von 6,60 kbit/s bis 23,85 kbit/s abgetastet bei 16 kHz 3GPP (.3gp)
AAC-LC/LTP Mono-/Stereo-Inhalte in beliebiger Kombination aus Standard-Bitraten bis zu 160 kbps und Abtastraten zwischen 8 und 48 kHz 3GPP (.3gp) und MPEG-4 (.mp4, .m4a).
Bild JPEG basis+progressiv Alle Geräteimplementierungen MÜSSEN Encoder für diese Bildformate enthalten, da Android 2.3 APIs enthält, die Anwendungen verwenden können, um Dateien dieses Typs programmgesteuert zu generieren.
PNG
Video H.263 3GPP-Dateien (.3gp). Geräteimplementierungen, die Kamerahardware enthalten und entweder android.hardware.camera oder android.hardware.camera.front definieren, MÜSSEN Encoder für diese Videoformate enthalten.

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Encodern SOLLTEN Geräteimplementierungen einen H.264-Encoder enthalten. Beachten Sie, dass in der Kompatibilitätsdefinition für eine zukünftige Version geplant ist, diese Anforderung in „MUSS“ zu ändern. Das heißt, die H.264-Codierung ist in Android 2.3 optional, wird aber von einer zukünftigen Version benötigt . Bestehenden und neuen Geräten mit Android 2.3 wird dringend empfohlen, diese Anforderung in Android 2.3 zu erfüllen , da sie sonst keine Android-Kompatibilität erreichen können, wenn sie auf die zukünftige Version aktualisiert werden.

5.2. Audio Aufnahme

Wenn eine Anwendung die android.media.AudioRecord API verwendet hat, um mit der Aufzeichnung eines Audiostreams zu beginnen, SOLLTEN Geräteimplementierungen Audio mit jedem dieser Verhalten abtasten und aufzeichnen:

  • Die Rauschunterdrückungsverarbeitung, falls vorhanden, SOLLTE deaktiviert werden.
  • Automatische Verstärkungsregelung, falls vorhanden, SOLLTE deaktiviert werden.
  • Das Gerät SOLLTE annähernd flache Amplituden-Frequenz-Charakteristiken aufweisen; insbesondere ±3 dB, von 100 Hz bis 4000 Hz
  • Audio input sensitivity SHOULD be set such that a 90 dB sound power level (SPL) source at 1000 Hz yields RMS of 5000 for 16-bit samples.
  • PCM amplitude levels SHOULD linearly track input SPL changes over at least a 30 dB range from -18 dB to +12 dB re 90 dB SPL at the microphone.
  • Total harmonic distortion SHOULD be less than 1% from 100 Hz to 4000 Hz at 90 dB SPL input level.

Note: while the requirements outlined above are stated as "SHOULD" for Android 2.3, the Compatibility Definition for a future version is planned to change these to "MUST". That is, these requirements are optional in Android 2.3 but will be required by a future version. Existing and new devices that run Android 2.3 are very strongly encouraged to meet these requirements in Android 2.3 , or they will not be able to attain Android compatibility when upgraded to the future version.

5.3. Audio Latency

Audio latency is broadly defined as the interval between when an application requests an audio playback or record operation, and when the device implementation actually begins the operation. Many classes of applications rely on short latencies, to achieve real-time effects such sound effects or VOIP communication. Device implementations that include microphone hardware and declare android.hardware.microphone SHOULD meet all audio latency requirements outlined in this section. See Section 7 for details on the conditions under which microphone hardware may be omitted by device implementations.

For the purposes of this section:

  • "cold output latency" is defined to be the interval between when an application requests audio playback and when sound begins playing, when the audio system has been idle and powered down prior to the request
  • "warm output latency" is defined to be the interval between when an application requests audio playback and when sound begins playing, when the audio system has been recently used but is currently idle (that is, silent)
  • "continuous output latency" is defined to be the interval between when an application issues a sample to be played and when the speaker physically plays the corresponding sound, while the device is currently playing back audio
  • "cold input latency" is defined to be the interval between when an application requests audio recording and when the first sample is delivered to the application via its callback, when the audio system and microphone has been idle and powered down prior to the request
  • "continuous input latency" is defined to be when an ambient sound occurs and when the sample corresponding to that sound is delivered to a recording application via its callback, while the device is in recording mode

Using the above definitions, device implementations SHOULD exhibit each of these properties:

  • cold output latency of 100 milliseconds or less
  • warm output latency of 10 milliseconds or less
  • continuous output latency of 45 milliseconds or less
  • cold input latency of 100 milliseconds or less
  • continuous input latency of 50 milliseconds or less

Note: while the requirements outlined above are stated as "SHOULD" for Android 2.3, the Compatibility Definition for a future version is planned to change these to "MUST". That is, these requirements are optional in Android 2.3 but will be required by a future version. Existing and new devices that run Android 2.3 are very strongly encouraged to meet these requirements in Android 2.3 , or they will not be able to attain Android compatibility when upgraded to the future version.

If a device implementation meets the requirements of this section, it MAY report support for low-latency audio, by reporting the feature "android.hardware.audio.low-latency" via the android.content.pm.PackageManager class. [ Resources, 27 ] Conversely, if the device implementation does not meet these requirements it MUST NOT report support for low-latency audio.

6. Developer Tool Compatibility

Device implementations MUST support the Android Developer Tools provided in the Android SDK. Specifically, Android-compatible devices MUST be compatible with:

  • Android Debug Bridge (known as adb) [ Resources, 23 ]
    Device implementations MUST support all adb functions as documented in the Android SDK. The device-side adb daemon SHOULD be inactive by default, but there MUST be a user-accessible mechanism to turn on the Android Debug Bridge.
  • Dalvik Debug Monitor Service (known as ddms) [ Resources, 23 ]
    Device implementations MUST support all ddms features as documented in the Android SDK. As ddms uses adb , support for ddms SHOULD be inactive by default, but MUST be supported whenever the user has activated the Android Debug Bridge, as above.
  • Monkey [ Resources, 26 ]
    Device implementations MUST include the Monkey framework, and make it available for applications to use.

Most Linux-based systems and Apple Macintosh systems recognize Android devices using the standard Android SDK tools, without additional support; however Microsoft Windows systems typically require a driver for new Android devices. (For instance, new vendor IDs and sometimes new device IDs require custom USB drivers for Windows systems.) If a device implementation is unrecognized by the adb tool as provided in the standard Android SDK, device implementers MUST provide Windows drivers allowing developers to connect to the device using the adb protocol. These drivers MUST be provided for Windows XP, Windows Vista, and Windows 7, in both 32-bit and 64-bit versions.

7. Hardware Compatibility

Android is intended to enable device implementers to create innovative form factors and configurations. At the same time Android developers write innovative applications that rely on the various hardware and features available through the Android APIs. The requirements in this section strike a balance between innovations available to device implementers, and the needs of developers to ensure their apps are only available to devices where they will run properly.

If a device includes a particular hardware component that has a corresponding API for third-party developers, the device implementation MUST implement that API as described in the Android SDK documentation. If an API in the SDK interacts with a hardware component that is stated to be optional and the device implementation does not possess that component:

  • complete class definitions (as documented by the SDK) for the component's APIs MUST still be present
  • the API's behaviors MUST be implemented as no-ops in some reasonable fashion
  • API methods MUST return null values where permitted by the SDK documentation
  • API methods MUST return no-op implementations of classes where null values are not permitted by the SDK documentation
  • API methods MUST NOT throw exceptions not documented by the SDK documentation

A typical example of a scenario where these requirements apply is the telephony API: even on non-phone devices, these APIs must be implemented as reasonable no-ops.

Device implementations MUST accurately report accurate hardware configuration information via the getSystemAvailableFeatures() and hasSystemFeature(String) methods on the android.content.pm.PackageManager class. [ Resources, 27 ]

7.1. Display and Graphics

Android 2.3 includes facilities that automatically adjust application assets and UI layouts appropriately for the device, to ensure that third-party applications run well on a variety of hardware configurations [ Resources, 28 ]. Devices MUST properly implement these APIs and behaviors, as detailed in this section.

7.1.1. Screen Configurations

Device implementations MAY use screens of any pixel dimensions, provided that they meet the following requirements:

  • screens MUST be at least 2.5 inches in physical diagonal size
  • density MUST be at least 100 dpi
  • the aspect ratio MUST be between 1.333 (4:3) and 1.779 (16:9)
  • the display technology used consists of square pixels

Device implementations with a screen meeting the requirements above are considered compatible, and no additional action is necessary. The Android framework implementation automatically computes display characteristics such as screen size bucket and density bucket. In the majority of cases, the framework decisions are the correct ones. If the default framework computations are used, no additional action is necessary. Device implementers wishing to change the defaults, or use a screen that does not meet the requirements above MUST contact the Android Compatibility Team for guidance, as provided for in Section 12.

The units used by the requirements above are defined as follows:

  • "Physical diagonal size" is the distance in inches between two opposing corners of the illuminated portion of the display.
  • "dpi" (meaning "dots per inch") is the number of pixels encompassed by a linear horizontal or vertical span of 1". Where dpi values are listed, both horizontal and vertical dpi must fall within the range.
  • "Aspect ratio" is the ratio of the longer dimension of the screen to the shorter dimension. For example, a display of 480x854 pixels would be 854 / 480 = 1.779, or roughly "16:9".

Device implementations MUST use only displays with a single static configuration. That is, device implementations MUST NOT enable multiple screen configurations. For instance, since a typical television supports multiple resolutions such as 1080p, 720p, and so on, this configuration is not compatible with Android 2.3. (However, support for such configurations is under investigation and planned for a future version of Android.)

7.1.2. Display Metrics

Device implementations MUST report correct values for all display metrics defined in android.util.DisplayMetrics [ Resources, 29 ].

7.1.3. Declared Screen Support

Applications optionally indicate which screen sizes they support via the <supports-screens> attribute in the AndroidManifest.xml file. Device implementations MUST correctly honor applications' stated support for small, medium, and large screens, as described in the Android SDK documentation.

7.1.4. Screen Orientation

Compatible devices MUST support dynamic orientation by applications to either portrait or landscape screen orientation. That is, the device must respect the application's request for a specific screen orientation. Device implementations MAY select either portrait or landscape orientation as the default. Devices that cannot be physically rotated MAY meet this requirement by "letterboxing" applications that request portrait mode, using only a portion of the available display.

Devices MUST report the correct value for the device's current orientation, whenever queried via the android.content.res.Configuration.orientation, android.view.Display.getOrientation(), or other APIs.

7.1.5. 3D Graphics Acceleration

Device implementations MUST support OpenGL ES 1.0, as required by the Android 2.3 APIs. For devices that lack 3D acceleration hardware, a software implementation of OpenGL ES 1.0 is provided by the upstream Android Open-Source Project. Device implementations SHOULD support OpenGL ES 2.0.

Implementations MAY omit Open GL ES 2.0 support; however if support is omitted, device implementations MUST NOT report as supporting OpenGL ES 2.0. Specifically, if a device implementations lacks OpenGL ES 2.0 support:

  • the managed APIs (such as via the GLES10.getString() method) MUST NOT report support for OpenGL ES 2.0
  • the native C/C++ OpenGL APIs (that is, those available to apps via libGLES_v1CM.so, libGLES_v2.so, or libEGL.so) MUST NOT report support for OpenGL ES 2.0.

Conversely, if a device implementation does support OpenGL ES 2.0, it MUST accurately report that support via the routes just listed.

Note that Android 2.3 includes support for applications to optionally specify that they require specific OpenGL texture compression formats. These formats are typically vendor-specific. Device implementations are not required by Android 2.3 to implement any specific texture compression format. However, they SHOULD accurately report any texture compression formats that they do support, via the getString() method in the OpenGL API.

7.2. Input Devices

Android 2.3 supports a number of modalities for user input. Device implementations MUST support user input devices as provided for in this section.

7.2.1. Keyboard

Geräteimplementierungen:

  • MUST include support for the Input Management Framework (which allows third party developers to create Input Management Engines -- ie soft keyboard) as detailed at developer.android.com
  • MUST provide at least one soft keyboard implementation (regardless of whether a hard keyboard is present)
  • MAY include additional soft keyboard implementations
  • MAY include a hardware keyboard
  • MUST NOT include a hardware keyboard that does not match one of the formats specified in android.content.res.Configuration.keyboard [ Resources, 30 ] (that is, QWERTY, or 12-key)

7.2.2. Non-touch Navigation

Geräteimplementierungen:

  • MAY omit a non-touch navigation option (that is, may omit a trackball, d-pad, or wheel)
  • MUST report the correct value for android.content.res.Configuration.navigation [ Resources, 30 ]
  • MUST provide a reasonable alternative user interface mechanism for the selection and editing of text, compatible with Input Management Engines. The upstream Android Open-Source code includes a selection mechanism suitable for use with devices that lack non-touch navigation inputs.

7.2.3. Navigation keys

The Home, Menu and Back functions are essential to the Android navigation paradigm. Device implementations MUST make these functions available to the user at all times, regardless of application state. These functions SHOULD be implemented via dedicated buttons. They MAY be implemented using software, gestures, touch panel, etc., but if so they MUST be always accessible and not obscure or interfere with the available application display area.

Device implementers SHOULD also provide a dedicated search key. Device implementers MAY also provide send and end keys for phone calls.

7.2.4. Touchscreen input

Geräteimplementierungen:

  • MUST have a touchscreen
  • MAY have either capacitive or resistive touchscreen
  • MUST report the value of android.content.res.Configuration [ Resources, 30 ] reflecting corresponding to the type of the specific touchscreen on the device
  • SHOULD support fully independently tracked pointers, if the touchscreen supports multiple pointers

7.3. Sensoren

Android 2.3 includes APIs for accessing a variety of sensor types. Devices implementations generally MAY omit these sensors, as provided for in the following subsections. If a device includes a particular sensor type that has a corresponding API for third-party developers, the device implementation MUST implement that API as described in the Android SDK documentation. For example, device implementations:

  • MUST accurately report the presence or absence of sensors per the android.content.pm.PackageManager class. [ Resources, 27 ]
  • MUST return an accurate list of supported sensors via the SensorManager.getSensorList() and similar methods
  • MUST behave reasonably for all other sensor APIs (for example, by returning true or false as appropriate when applications attempt to register listeners, not calling sensor listeners when the corresponding sensors are not present; etc.)

The list above is not comprehensive; the documented behavior of the Android SDK is to be considered authoritative.

Some sensor types are synthetic, meaning they can be derived from data provided by one or more other sensors. (Examples include the orientation sensor, and the linear acceleration sensor.) Device implementations SHOULD implement these sensor types, when they include the prerequisite physical sensors.

The Android 2.3 APIs introduce a notion of a "streaming" sensor, which is one that returns data continuously, rather than only when the data changes. Device implementations MUST continuously provide periodic data samples for any API indicated by the Android 2.3 SDK documentation to be a streaming sensor.

7.3.1. Beschleunigungsmesser

Device implementations SHOULD include a 3-axis accelerometer. If a device implementation does include a 3-axis accelerometer, it:

  • MUST be able to deliver events at 50 Hz or greater
  • MUST comply with the Android sensor coordinate system as detailed in the Android APIs (see [ Resources, 31 ])
  • MUST be capable of measuring from freefall up to twice gravity (2g) or more on any three-dimensional vector
  • MUST have 8-bits of accuracy or more
  • MUST have a standard deviation no greater than 0.05 m/s^2

7.3.2. Magnetometer

Device implementations SHOULD include a 3-axis magnetometer (ie compass.) If a device does include a 3-axis magnetometer, it:

  • MUST be able to deliver events at 10 Hz or greater
  • MUST comply with the Android sensor coordinate system as detailed in the Android APIs (see [ Resources, 31 ]).
  • MUST be capable of sampling a range of field strengths adequate to cover the geomagnetic field
  • MUST have 8-bits of accuracy or more
  • MUST have a standard deviation no greater than 0.5 µT

7.3.3. Geographisches Positionierungs System

Device implementations SHOULD include a GPS receiver. If a device implementation does include a GPS receiver, it SHOULD include some form of "assisted GPS" technique to minimize GPS lock-on time.

7.3.4. Gyroscope

Device implementations SHOULD include a gyroscope (ie angular change sensor.) Devices SHOULD NOT include a gyroscope sensor unless a 3-axis accelerometer is also included. If a device implementation includes a gyroscope, it:

  • MUST be capable of measuring orientation changes up to 5.5*Pi radians/second (that is, approximately 1,000 degrees per second)
  • MUST be able to deliver events at 100 Hz or greater
  • MUST have 8-bits of accuracy or more

7.3.5. Barometer

Device implementations MAY include a barometer (ie ambient air pressure sensor.) If a device implementation includes a barometer, it:

  • MUST be able to deliver events at 5 Hz or greater
  • MUST have adequate precision to enable estimating altitude

7.3.7. Thermometer

Device implementations MAY but SHOULD NOT include a thermometer (ie temperature sensor.) If a device implementation does include a thermometer, it MUST measure the temperature of the device CPU. It MUST NOT measure any other temperature. (Note that this sensor type is deprecated in the Android 2.3 APIs.)

7.3.7. Photometer

Device implementations MAY include a photometer (ie ambient light sensor.)

7.3.8. Proximity Sensor

Device implementations MAY include a proximity sensor. If a device implementation does include a proximity sensor, it MUST measure the proximity of an object in the same direction as the screen. That is, the proximity sensor MUST be oriented to detect objects close to the screen, as the primary intent of this sensor type is to detect a phone in use by the user. If a device implementation includes a proximity sensor with any other orientation, it MUST NOT be accessible through this API. If a device implementation has a proximity sensor, it MUST be have 1-bit of accuracy or more.

7.4. Data Connectivity

Network connectivity and access to the Internet are vital features of Android. Meanwhile, device-to-device interaction adds significant value to Android devices and applications. Device implementations MUST meet the data connectivity requirements in this section.

7.4.1. Telephony

"Telephony" as used by the Android 2.3 APIs and this document refers specifically to hardware related to placing voice calls and sending SMS messages via a GSM or CDMA network. While these voice calls may or may not be packet-switched, they are for the purposes of Android 2.3 considered independent of any data connectivity that may be implemented using the same network. In other words, the Android "telephony" functionality and APIs refer specifically to voice calls and SMS; for instance, device implementations that cannot place calls or send/receive SMS messages MUST NOT report the "android.hardware.telephony" feature or any sub-features, regardless of whether they use a cellular network for data connectivity.

Android 2.3 MAY be used on devices that do not include telephony hardware. That is, Android 2.3 is compatible with devices that are not phones. However, if a device implementation does include GSM or CDMA telephony, it MUST implement full support for the API for that technology. Device implementations that do not include telephony hardware MUST implement the full APIs as no-ops.

7.4.2. IEEE 802.11 (WiFi)

Android 2.3 device implementations SHOULD include support for one or more forms of 802.11 (b/g/a/n, etc.) If a device implementation does include support for 802.11, it MUST implement the corresponding Android API.

7.4.3. Bluetooth

Device implementations SHOULD include a Bluetooth transceiver. Device implementations that do include a Bluetooth transceiver MUST enable the RFCOMM-based Bluetooth API as described in the SDK documentation [ Resources, 32 ]. Device implementations SHOULD implement relevant Bluetooth profiles, such as A2DP, AVRCP, OBEX, etc. as appropriate for the device.

The Compatibility Test Suite includes cases that cover basic operation of the Android RFCOMM Bluetooth API. However, since Bluetooth is a communications protocol between devices, it cannot be fully tested by unit tests running on a single device. Consequently, device implementations MUST also pass the human-driven Bluetooth test procedure described in Appendix A.

7.4.4. Near-Field Communications

Device implementations SHOULD include a transceiver and related hardware for Near-Field Communications (NFC). If a device implementation does include NFC hardware, then it:

  • MUST report the android.hardware.nfc feature from the android.content.pm.PackageManager.hasSystemFeature() method. [ Resources, 27 ]
  • MUST be capable of reading and writing NDEF messages via the following NFC standards:
    • MUST be capable of acting as an NFC Forum reader/writer (as defined by the NFC Forum technical specification NFCForum-TS-DigitalProtocol-1.0) via the following NFC standards:
      • NfcA (ISO14443-3A)
      • NfcB (ISO14443-3B)
      • NfcF (JIS 6319-4)
      • NfcV (ISO 15693)
      • IsoDep (ISO 14443-4)
      • NFC Forum Tag Types 1, 2, 3, 4 (defined by the NFC Forum)
    • MUST be capable of transmitting and receiving data via the following peer-to-peer standards and protocols:
      • ISO 18092
      • LLCP 1.0 (defined by the NFC Forum)
      • SDP 1.0 (defined by the NFC Forum)
      • NDEF Push Protocol [ Resources, 33 ]
    • MUST scan for all supported technologies while in NFC discovery mode.
    • SHOULD be in NFC discovery mode while the device is awake with the screen active.

    (Note that publicly available links are not available for the JIS, ISO, and NFC Forum specifications cited above.)

    Additionally, device implementations SHOULD support the following widely-deployed MIFARE technologies.

    Note that Android 2.3.3 includes APIs for these MIFARE types. If a device implementation supports MIFARE, it:

    • MUST implement the corresponding Android APIs as documented by the Android SDK
    • MUST report the feature com.nxp.mifare from the android.content.pm.PackageManager.hasSystemFeature() method. [ Resources, 27 ] Note that this is not a standard Android feature, and as such does not appear as a constant on the PackageManager class.
    • MUST NOT implement the corresponding Android APIs nor report the com.nxp.mifare feature unless it also implements general NFC support as described in this section

    If a device implementation does not include NFC hardware, it MUST NOT declare the android.hardware.nfc feature from the android.content.pm.PackageManager.hasSystemFeature() method [ Resources, 27 ], and MUST implement the Android 2.3 NFC API as a no-op.

    As the classes android.nfc.NdefMessage and android.nfc.NdefRecord represent a protocol-independent data representation format, device implementations MUST implement these APIs even if they do not include support for NFC or declare the android.hardware.nfc feature.

    7.4.5. Minimum Network Capability

    Device implementations MUST include support for one or more forms of data networking. Specifically, device implementations MUST include support for at least one data standard capable of 200Kbit/sec or greater. Examples of technologies that satisfy this requirement include EDGE, HSPA, EV-DO, 802.11g, Ethernet, etc.

    Device implementations where a physical networking standard (such as Ethernet) is the primary data connection SHOULD also include support for at least one common wireless data standard, such as 802.11 (WiFi).

    Devices MAY implement more than one form of data connectivity.

    7.5. Cameras

    Device implementations SHOULD include a rear-facing camera, and MAY include a front-facing camera. A rear-facing camera is a camera located on the side of the device opposite the display; that is, it images scenes on the far side of the device, like a traditional camera. A front-facing camera is a camera located on the same side of the device as the display; that is, a camera typically used to image the user, such as for video conferencing and similar applications.

    7.5.1. Rear-Facing Camera

    Device implementations SHOULD include a rear-facing camera. If a device implementation includes a rear-facing camera, it:

    • MUST have a resolution of at least 2 megapixels
    • SHOULD have either hardware auto-focus, or software auto-focus implemented in the camera driver (transparent to application software)
    • MAY have fixed-focus or EDOF (extended depth of field) hardware
    • MAY include a flash. If the Camera includes a flash, the flash lamp MUST NOT be lit while an android.hardware.Camera.PreviewCallback instance has been registered on a Camera preview surface, unless the application has explicitly enabled the flash by enabling the FLASH_MODE_AUTO or FLASH_MODE_ON attributes of a Camera.Parameters object. Note that this constraint does not apply to the device's built-in system camera application, but only to third-party applications using Camera.PreviewCallback .

    7.5.2. Front-Facing Camera

    Device implementations MAY include a front-facing camera. If a device implementation includes a front-facing camera, it:

    • MUST have a resolution of at least VGA (that is, 640x480 pixels)
    • MUST NOT use a front-facing camera as the default for the Camera API. That is, the camera API in Android 2.3 has specific support for front-facing cameras, and device implementations MUST NOT configure the API to to treat a front-facing camera as the default rear-facing camera, even if it is the only camera on the device.
    • MAY include features (such as auto-focus, flash, etc.) available to rear-facing cameras as described in Section 7.5.1.
    • MUST horizontally reflect (ie mirror) the stream displayed by an app in a CameraPreview, as follows:
      • If the device implementation is capable of being rotated by user (such as automatically via an accelerometer or manually via user input), the camera preview MUST be mirrored horizontally relative to the device's current orientation.
      • If the current application has explicitly requested that the Camera display be rotated via a call to the android.hardware.Camera.setDisplayOrientation() [ Resources, 40 ] method, the camera preview MUST be mirrored horizontally relative to the orientation specified by the application.
      • Otherwise, the preview MUST be mirrored along the device's default horizontal axis.
    • MUST mirror the image data returned to any "postview" camera callback handlers, in the same manner as the camera preview image stream. (If the device implementation does not support postview callbacks, this requirement obviously does not apply.)
    • MUST NOT mirror the final captured still image or video streams returned to application callbacks or committed to media storage

    7.5.3. Camera API Behavior

    Device implementations MUST implement the following behaviors for the camera-related APIs, for both front- and rear-facing cameras:

    1. If an application has never called android.hardware.Camera.Parameters.setPreviewFormat(int), then the device MUST use android.hardware.PixelFormat.YCbCr_420_SP for preview data provided to application callbacks.
    2. If an application registers an android.hardware.Camera.PreviewCallback instance and the system calls the onPreviewFrame() method when the preview format is YCbCr_420_SP, the data in the byte[] passed into onPreviewFrame() must further be in the NV21 encoding format. That is, NV21 MUST be the default.
    3. Device implementations SHOULD support the YV12 format (as denoted by the android.graphics.ImageFormat.YV12 constant) for camera previews for both front- and rear-facing cameras. Note that the Compatibility Definition for a future version is planned to change this requirement to "MUST". That is, YV12 support is optional in Android 2.3 but will be required by a future version. Existing and new devices that run Android 2.3 are very strongly encouraged to meet this requirement in Android 2.3 , or they will not be able to attain Android compatibility when upgraded to the future version.

    Device implementations MUST implement the full Camera API included in the Android 2.3 SDK documentation [ Resources, 41 ]), regardless of whether the device includes hardware autofocus or other capabilities. For instance, cameras that lack autofocus MUST still call any registered android.hardware.Camera.AutoFocusCallback instances (even though this has no relevance to a non-autofocus camera.) Note that this does apply to front-facing cameras; for instance, even though most front-facing cameras do not support autofocus, the API callbacks must still be "faked" as described.

    Device implementations MUST recognize and honor each parameter name defined as a constant on the android.hardware.Camera.Parameters class, if the underlying hardware supports the feature. If the device hardware does not support a feature, the API must behave as documented. Conversely, Device implementations MUST NOT honor or recognize string constants passed to the android.hardware.Camera.setParameters() method other than those documented as constants on the android.hardware.Camera.Parameters . That is, device implementations MUST support all standard Camera parameters if the hardware allows, and MUST NOT support custom Camera parameter types.

    7.5.4. Camera Orientation

    Both front- and rear-facing cameras, if present, MUST be oriented so that the long dimension of the camera aligns with the screen's long dimention. That is, when the device is held in the landscape orientation, a cameras MUST capture images in the landscape orientation. This applies regardless of the device's natural orientation; that is, it applies to landscape-primary devices as well as portrait-primary devices.

    7.6. Memory and Storage

    The fundamental function of Android 2.3 is to run applications. Device implementations MUST the requirements of this section, to ensure adequate storage and memory for applications to run properly.

    7.6.1. Minimum Memory and Storage

    Device implementations MUST have at least 128MB of memory available to the kernel and userspace. The 128MB MUST be in addition to any memory dedicated to hardware components such as radio, memory, and so on that is not under the kernel's control.

    Device implementations MUST have at least 150MB of non-volatile storage available for user data. That is, the /data partition MUST be at least 150MB.

    Beyond the requirements above, device implementations SHOULD have at least 1GB of non-volatile storage available for user data. Note that this higher requirement is planned to become a hard minimum in a future version of Android. Device implementations are strongly encouraged to meet these requirements now, or else they may not be eligible for compatibility for a future version of Android.

    The Android APIs include a Download Manager that applications may use to download data files. The Download Manager implementation MUST be capable of downloading individual files 55MB in size, or larger. The Download Manager implementation SHOULD be capable of downloading files 100MB in size, or larger.

    7.6.2. Application Shared Storage

    Device implementations MUST offer shared storage for applications. The shared storage provided MUST be at least 1GB in size.

    Device implementations MUST be configured with shared storage mounted by default, "out of the box". If the shared storage is not mounted on the Linux path /sdcard , then the device MUST include a Linux symbolic link from /sdcard to the actual mount point.

    Device implementations MUST enforce as documented the android.permission.WRITE_EXTERNAL_STORAGE permission on this shared storage. Shared storage MUST otherwise be writable by any application that obtains that permission.

    Device implementations MAY have hardware for user-accessible removable storage, such as a Secure Digital card. Alternatively, device implementations MAY allocate internal (non-removable) storage as shared storage for apps.

    Regardless of the form of shared storage used, device implementations MUST provide some mechanism to access the contents of shared storage from a host computer, such as USB mass storage or Media Transfer Protocol.

    It is illustrative to consider two common examples. If a device implementation includes an SD card slot to satisfy the shared storage requirement, a FAT-formatted SD card 1GB in size or larger MUST be included with the device as sold to users, and MUST be mounted by default. Alternatively, if a device implementation uses internal fixed storage to satisfy this requirement, that storage MUST be 1GB in size or larger and mounted on /sdcard (or /sdcard MUST be a symbolic link to the physical location if it is mounted elsewhere.)

    Device implementations that include multiple shared storage paths (such as both an SD card slot and shared internal storage) SHOULD modify the core applications such as the media scanner and ContentProvider to transparently support files placed in both locations.

    7.7. USB

    Geräteimplementierungen:

    • MUST implement a USB client, connectable to a USB host with a standard USB-A port
    • MUST implement the Android Debug Bridge over USB (as described in Section 7)
    • MUST implement the USB mass storage specification, to allow a host connected to the device to access the contents of the /sdcard volume
    • SHOULD use the micro USB form factor on the device side
    • MAY include a non-standard port on the device side, but if so MUST ship with a cable capable of connecting the custom pinout to standard USB-A port

    8. Performance Compatibility

    Compatible implementations must ensure not only that applications simply run correctly on the device, but that they do so with reasonable performance and overall good user experience. Device implementations MUST meet the key performance metrics of an Android 2.3 compatible device defined in the table below:

    Metric Performance Threshold Comments
    Application Launch Time The following applications should launch within the specified time.
    • Browser: less than 1300ms
    • MMS/SMS: less than 700ms
    • AlarmClock: less than 650ms
    The launch time is measured as the total time to complete loading the default activity for the application, including the time it takes to start the Linux process, load the Android package into the Dalvik VM, and call onCreate.
    Simultaneous Applications When multiple applications have been launched, re-launching an already-running application after it has been launched must take less than the original launch time.

    9. Security Model Compatibility

    Device implementations MUST implement a security model consistent with the Android platform security model as defined in Security and Permissions reference document in the APIs [ Resources, 42 ] in the Android developer documentation. Device implementations MUST support installation of self-signed applications without requiring any additional permissions/certificates from any third parties/authorities. Specifically, compatible devices MUST support the security mechanisms described in the follow sub-sections.

    9.1. Berechtigungen

    Device implementations MUST support the Android permissions model as defined in the Android developer documentation [ Resources, 42 ]. Specifically, implementations MUST enforce each permission defined as described in the SDK documentation; no permissions may be omitted, altered, or ignored. Implementations MAY add additional permissions, provided the new permission ID strings are not in the android.* namespace.

    9.2. UID and Process Isolation

    Device implementations MUST support the Android application sandbox model, in which each application runs as a unique Unix-style UID and in a separate process. Device implementations MUST support running multiple applications as the same Linux user ID, provided that the applications are properly signed and constructed, as defined in the Security and Permissions reference [ Resources, 42 ].

    9.3. Filesystem Permissions

    Device implementations MUST support the Android file access permissions model as defined in as defined in the Security and Permissions reference [ Resources, 42 ].

    9.4. Alternate Execution Environments

    Device implementations MAY include runtime environments that execute applications using some other software or technology than the Dalvik virtual machine or native code. However, such alternate execution environments MUST NOT compromise the Android security model or the security of installed Android applications, as described in this section.

    Alternate runtimes MUST themselves be Android applications, and abide by the standard Android security model, as described elsewhere in Section 9.

    Alternate runtimes MUST NOT be granted access to resources protected by permissions not requested in the runtime's AndroidManifest.xml file via the <uses-permission> mechanism.

    Alternate runtimes MUST NOT permit applications to make use of features protected by Android permissions restricted to system applications.

    Alternate runtimes MUST abide by the Android sandbox model. Speziell:

    • Alternate runtimes SHOULD install apps via the PackageManager into separate Android sandboxes (that is, Linux user IDs, etc.)
    • Alternate runtimes MAY provide a single Android sandbox shared by all applications using the alternate runtime.
    • Alternate runtimes and installed applications using an alternate runtime MUST NOT reuse the sandbox of any other app installed on the device, except through the standard Android mechanisms of shared user ID and signing certificate
    • Alternate runtimes MUST NOT launch with, grant, or be granted access to the sandboxes corresponding to other Android applications.

    Alternate runtimes MUST NOT be launched with, be granted, or grant to other applications any privileges of the superuser (root), or of any other user ID.

    The .apk files of alternate runtimes MAY be included in the system image of a device implementation, but MUST be signed with a key distinct from the key used to sign other applications included with the device implementation.

    When installing applications, alternate runtimes MUST obtain user consent for the Android permissions used by the application. That is, if an application needs to make use of a device resource for which there is a corresponding Android permission (such as Camera, GPS, etc.), the alternate runtime MUST inform the user that the application will be able to access that resource. If the runtime environment does not record application capabilities in this manner, the runtime environment MUST list all permissions held by the runtime itself when installing any application using that runtime.

    10. Software Compatibility Testing

    The Android Open-Source Project includes various testing tools to verify that device implementations are compatible. Device implementations MUST pass all tests described in this section.

    However, note that no software test package is fully comprehensive. For this reason, device implementers are very strongly encouraged to make the minimum number of changes as possible to the reference and preferred implementation of Android 2.3 available from the Android Open-Source Project. This will minimize the risk of introducing bugs that create incompatibilities requiring rework and potential device updates.

    10.1. Compatibility Test Suite

    Device implementations MUST pass the Android Compatibility Test Suite (CTS) [ Resources, 2 ] available from the Android Open Source Project, using the final shipping software on the device. Additionally, device implementers SHOULD use the reference implementation in the Android Open Source tree as much as possible, and MUST ensure compatibility in cases of ambiguity in CTS and for any reimplementations of parts of the reference source code.

    The CTS is designed to be run on an actual device. Like any software, the CTS may itself contain bugs. The CTS will be versioned independently of this Compatibility Definition, and multiple revisions of the CTS may be released for Android 2.3. Device implementations MUST pass the latest CTS version available at the time the device software is completed.

    MUST pass the most recent version of the Android Compatibility Test Suite (CTS) available at the time of the device implementation's software is completed. (The CTS is available as part of the Android Open Source Project [ Resources, 2 ].) The CTS tests many, but not all, of the components outlined in this document.

    10.2. CTS Verifier

    Device implementations MUST correctly execute all applicable cases in the CTS Verifier. The CTS Verifier is included with the Compatibility Test Suite, and is intended to be run by a human operator to test functionality that cannot be tested by an automated system, such as correct functioning of a camera and sensors.

    The CTS Verifier has tests for many kinds of hardware, including some hardware that is optional. Device implementations MUST pass all tests for hardware which they possess; for instance, if a device possesses an accelerometer, it MUST correctly execute the Accelerometer test case in the CTS Verifier. Test cases for features noted as optional by this Compatibility Definition Document MAY be skipped or omitted.

    Every device and every build MUST correctly run the CTS Verifier, as noted above. However, since many builds are very similar, device implementers are not expected to explicitly run the CTS Verifier on builds that differ only in trivial ways. Specifically, device implementations that differ from an implementation that has passed the CTS Verfier only by the set of included locales, branding, etc. MAY omit the CTS Verifier test.

    10.3. Reference Applications

    Device implementers MUST test implementation compatibility using the following open-source applications:

    • The "Apps for Android" applications [ Resources, 43 ].
    • Replica Island (available in Android Market; only required for device implementations that support with OpenGL ES 2.0)

    Each app above MUST launch and behave correctly on the implementation, for the implementation to be considered compatible.

    11. Updatable Software

    Device implementations MUST include a mechanism to replace the entirety of the system software. The mechanism need not perform "live" upgrades -- that is, a device restart MAY be required.

    Any method can be used, provided that it can replace the entirety of the software preinstalled on the device. For instance, any of the following approaches will satisfy this requirement:

    • Over-the-air (OTA) downloads with offline update via reboot
    • "Tethered" updates over USB from a host PC
    • "Offline" updates via a reboot and update from a file on removable storage

    The update mechanism used MUST support updates without wiping user data. Note that the upstream Android software includes an update mechanism that satisfies this requirement.

    If an error is found in a device implementation after it has been released but within its reasonable product lifetime that is determined in consultation with the Android Compatibility Team to affect the compatibility of third-party applications, the device implementer MUST correct the error via a software update available that can be applied per the mechanism just described.

    12. Contact Us

    You can contact the document authors at compatibility@android.com for clarifications and to bring up any issues that you think the document does not cover.

    Appendix A - Bluetooth Test Procedure

    The Compatibility Test Suite includes cases that cover basic operation of the Android RFCOMM Bluetooth API. However, since Bluetooth is a communications protocol between devices, it cannot be fully tested by unit tests running on a single device. Consequently, device implementations MUST also pass the human-operated Bluetooth test procedure described below.

    The test procedure is based on the BluetoothChat sample app included in the Android open-source project tree. The procedure requires two devices:

    • a candidate device implementation running the software build to be tested
    • a separate device implementation already known to be compatible, and of a model from the device implementation being tested -- that is, a "known good" device implementation

    The test procedure below refers to these devices as the "candidate" and "known good" devices, respectively.

    Setup and Installation

    1. Build BluetoothChat.apk via 'make samples' from an Android source code tree.
    2. Install BluetoothChat.apk on the known-good device.
    3. Install BluetoothChat.apk on the candidate device.

    Test Bluetooth Control by Apps

    1. Launch BluetoothChat on the candidate device, while Bluetooth is disabled.
    2. Verify that the candidate device either turns on Bluetooth, or prompts the user with a dialog to turn on Bluetooth.

    Test Pairing and Communication

    1. Launch the Bluetooth Chat app on both devices.
    2. Make the known-good device discoverable from within BluetoothChat (using the Menu).
    3. On the candidate device, scan for Bluetooth devices from within BluetoothChat (using the Menu) and pair with the known-good device.
    4. Send 10 or more messages from each device, and verify that the other device receives them correctly.
    5. Close the BluetoothChat app on both devices by pressing Home .
    6. Unpair each device from the other, using the device Settings app.

    Test Pairing and Communication in the Reverse Direction

    1. Launch the Bluetooth Chat app on both devices.
    2. Make the candidate device discoverable from within BluetoothChat (using the Menu).
    3. On the known-good device, scan for Bluetooth devices from within BluetoothChat (using the Menu) and pair with the candidate device.
    4. Send 10 or messages from each device, and verify that the other device receives them correctly.
    5. Close the Bluetooth Chat app on both devices by pressing Back repeatedly to get to the Launcher.

    Test Re-Launches

    1. Re-launch the Bluetooth Chat app on both devices.
    2. Send 10 or messages from each device, and verify that the other device receives them correctly.

    Note: the above tests have some cases which end a test section by using Home, and some using Back. These tests are not redundant and are not optional: the objective is to verify that the Bluetooth API and stack works correctly both when Activities are explicitly terminated (via the user pressing Back, which calls finish()), and implicitly sent to background (via the user pressing Home.) Each test sequence MUST be performed as described.